
Reiseplaner in Dubai berichten, dass der Sommer 2026 die komplizierteste europäische Urlaubssaison für Einwohner der VAE seit Jahren ist. Am Sonntagabend wütete ein schnell ausbreitender Waldbrand im Fontainebleau-Wald bei Paris, der Evakuierungen und die teilweise Sperrung der Autobahn A6 zur Folge hatte. Zwar wurden keine Flüge von den VAE nach Paris gestrichen, doch der Brand ist nur das jüngste von mehreren Problemen – regionale Konflikte, begrenzte Flugkapazitäten, wochenlange Wartezeiten für Schengen-Visumtermine und das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) Europas –, die die Buchungsgewohnheiten emiratischer und expatriierter Familien für ihre Jahresurlaube verändern.
Die unmittelbare Auswirkung ist psychologischer Natur. Reisebüros berichten, dass Kunden mit gültigen Visa weiterhin fliegen, jedoch großzügige Zeitpuffer für Umstiege einplanen, umfassende Versicherungen abschließen und sich erkundigen, ob Nordeuropa oder der Kaukasus vielleicht kühlere Alternativen bieten. Die Nachfrage nach Skandinavien, Georgien und Kenia steigt deutlich, während klassische Mittelmeerziele an Beliebtheit verlieren. Laut Tumodo und Cleartrip übersteigt die Nachfrage nach Zielen wie Thailand, Indonesien und Südafrika erstmals seit einem Jahrzehnt die nach Spanien und Griechenland.
Ein weiterer Faktor sind die gestiegenen Kosten. Eine vierköpfige Familie zahlt im Juli etwa 5.600 Dirham pro Ticket nach Spanien – 30 bis 40 % mehr als im Vorjahr. Schlagzeilen über Hitzewellen verstärken die Sorgen über lange Warteschlangen an Flughäfen, da Grenzbeamte die neuen EES-Verfahren mit Fingerabdruck- und Gesichtsscans erst erlernen müssen. Reisewarnungen empfehlen Nicht-EU-Besuchern – darunter auch Einwohner der VAE – frühere Ankünfte an Flughäfen sowie mehr Zeit an Fährterminals und Landgrenzen einzuplanen.
Für Mobility-Manager in Unternehmen ist die Botschaft klar: Die Schengen-Zone bleibt offen, doch Dienstreisen müssen flexibler geplant werden. Arbeitgeber werden geraten, Visumtermine mindestens acht Wochen im Voraus zu buchen und alternative Drehkreuze wie Amsterdam, Helsinki oder Zürich in Betracht zu ziehen, wo die Terminverfügbarkeit etwas besser ist. Unternehmen, die Mitarbeiter entsenden, sollten zudem höhere Versicherungsprämien und Notfallunterkünfte einplanen, falls Waldbrände oder Zugausfälle wichtige Verkehrswege lahmlegen.
Langfristig erwarten Reiseexperten, dass die Nachfrage der VAE nach Europa nach der Eingewöhnungsphase des EES im Herbst wieder anzieht. Gleichzeitig könnte 2026 jedoch ein Wendepunkt sein, der die Diversifizierung der Urlaubsziele der VAE hin zu Asien, Afrika und visafreundlichen Destinationen mit kühlerem Klima und weniger bürokratischen Hürden beschleunigt.
Die unmittelbare Auswirkung ist psychologischer Natur. Reisebüros berichten, dass Kunden mit gültigen Visa weiterhin fliegen, jedoch großzügige Zeitpuffer für Umstiege einplanen, umfassende Versicherungen abschließen und sich erkundigen, ob Nordeuropa oder der Kaukasus vielleicht kühlere Alternativen bieten. Die Nachfrage nach Skandinavien, Georgien und Kenia steigt deutlich, während klassische Mittelmeerziele an Beliebtheit verlieren. Laut Tumodo und Cleartrip übersteigt die Nachfrage nach Zielen wie Thailand, Indonesien und Südafrika erstmals seit einem Jahrzehnt die nach Spanien und Griechenland.
Ein weiterer Faktor sind die gestiegenen Kosten. Eine vierköpfige Familie zahlt im Juli etwa 5.600 Dirham pro Ticket nach Spanien – 30 bis 40 % mehr als im Vorjahr. Schlagzeilen über Hitzewellen verstärken die Sorgen über lange Warteschlangen an Flughäfen, da Grenzbeamte die neuen EES-Verfahren mit Fingerabdruck- und Gesichtsscans erst erlernen müssen. Reisewarnungen empfehlen Nicht-EU-Besuchern – darunter auch Einwohner der VAE – frühere Ankünfte an Flughäfen sowie mehr Zeit an Fährterminals und Landgrenzen einzuplanen.
Für Mobility-Manager in Unternehmen ist die Botschaft klar: Die Schengen-Zone bleibt offen, doch Dienstreisen müssen flexibler geplant werden. Arbeitgeber werden geraten, Visumtermine mindestens acht Wochen im Voraus zu buchen und alternative Drehkreuze wie Amsterdam, Helsinki oder Zürich in Betracht zu ziehen, wo die Terminverfügbarkeit etwas besser ist. Unternehmen, die Mitarbeiter entsenden, sollten zudem höhere Versicherungsprämien und Notfallunterkünfte einplanen, falls Waldbrände oder Zugausfälle wichtige Verkehrswege lahmlegen.
Langfristig erwarten Reiseexperten, dass die Nachfrage der VAE nach Europa nach der Eingewöhnungsphase des EES im Herbst wieder anzieht. Gleichzeitig könnte 2026 jedoch ein Wendepunkt sein, der die Diversifizierung der Urlaubsziele der VAE hin zu Asien, Afrika und visafreundlichen Destinationen mit kühlerem Klima und weniger bürokratischen Hürden beschleunigt.
Quelle: Gulf News
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