
Reiseberater in Dubai berichten, dass der Sommer 2026 für Einwohner der VAE der unvorhersehbarste europäische Sommer seit Jahren wird. Nach monatelangen Wartezeiten für Schengen-Visumtermine, der verzögerten Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU und einer Reihe heftiger Hitzewellen im Mittelmeerraum stellt nun ein schnell ausbreitender Waldbrand im Forêt de Fontainebleau, 60 km südöstlich von Paris, die nächste Herausforderung dar. Französische Behörden evakuierten Häuser, sperrten Abschnitte der Autobahn A6 und warnten vor Rauchbeeinträchtigungen im Bahnverkehr, während Flüge zwischen den VAE und Frankreich bisher normal durchgeführt werden.
Obwohl der Brand noch nicht zu Stornierungen ab Dubai oder Abu Dhabi geführt hat, beobachten Reisebüros in den VAE eine deutliche Veränderung im Buchungsverhalten. Familien, die ihre Abreise im Juli bereits vor Monaten festgelegt haben, reisen größtenteils wie geplant, doch viele erkundigen sich bereits nach kühleren Terminen im September oder alternativen Reisezielen in Nordeuropa. „Die Leute sagen Europa nicht ab – sie passen ihre Pläne an“, erklärte ein großer Online-Reiseanbieter gegenüber Gulf News und verzeichnete einen Anstieg der Anfragen für Skandinavien und Alpenregionen mit gemäßigteren Klimabedingungen.
Auch Kostengründe spielen eine Rolle: Die durchschnittlichen Rückflugtickets zu beliebten EU-Destinationen sind im Jahresvergleich um 30 bis 40 Prozent gestiegen, und die Hotelpreise klettern, da Betreiber die höheren Energiekosten infolge der Hitzewelle weitergeben. Dadurch wächst die Nachfrage nach Zielen wie Georgien, Kasachstan, Kenia und Thailand, die für die meisten VAE-Bewohner Visa bei Ankunft oder E-Visa anbieten und preislich attraktiver sind.
Das neue EES der EU, das bereits in Schweden, Finnland, Spanien und Kroatien aktiv ist, bringt eine weitere Komplexitätsebene. Das System ersetzt Passstempel durch Fingerabdruck- und Gesichtserkennungsscans für Nicht-EU-Besucher, und Testläufe diesen Monat führten an einigen Flughäfen zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden. Staatsangehörige der VAE genießen weiterhin visafreien Zugang, doch Bewohner mit Pässen aus Drittstaaten müssen nun die zusätzliche biometrische Kontrolle neben den ohnehin langen Wartezeiten bei VFS-Terminen einplanen.
Für Manager der Unternehmensmobilität lautet die Empfehlung daher dreifach: Pufferzeiten in Reisepläne einbauen, um Grenzverzögerungen zu berücksichtigen, Mitarbeiter zu flexiblen Tarifen und umfassenden Reiseversicherungen ermutigen und Ausweichziele bereithalten – besonders in den Monaten Juli und August, falls extreme Wetterlagen oder Waldbrände zunehmen. Wie ein Spezialist für Standortwechsel zusammenfasste: „2026 ist das Jahr, in dem Flexibilität vom netten Extra zur Überlebensstrategie für Geschäftsreisen wurde.“
Obwohl der Brand noch nicht zu Stornierungen ab Dubai oder Abu Dhabi geführt hat, beobachten Reisebüros in den VAE eine deutliche Veränderung im Buchungsverhalten. Familien, die ihre Abreise im Juli bereits vor Monaten festgelegt haben, reisen größtenteils wie geplant, doch viele erkundigen sich bereits nach kühleren Terminen im September oder alternativen Reisezielen in Nordeuropa. „Die Leute sagen Europa nicht ab – sie passen ihre Pläne an“, erklärte ein großer Online-Reiseanbieter gegenüber Gulf News und verzeichnete einen Anstieg der Anfragen für Skandinavien und Alpenregionen mit gemäßigteren Klimabedingungen.
Auch Kostengründe spielen eine Rolle: Die durchschnittlichen Rückflugtickets zu beliebten EU-Destinationen sind im Jahresvergleich um 30 bis 40 Prozent gestiegen, und die Hotelpreise klettern, da Betreiber die höheren Energiekosten infolge der Hitzewelle weitergeben. Dadurch wächst die Nachfrage nach Zielen wie Georgien, Kasachstan, Kenia und Thailand, die für die meisten VAE-Bewohner Visa bei Ankunft oder E-Visa anbieten und preislich attraktiver sind.
Das neue EES der EU, das bereits in Schweden, Finnland, Spanien und Kroatien aktiv ist, bringt eine weitere Komplexitätsebene. Das System ersetzt Passstempel durch Fingerabdruck- und Gesichtserkennungsscans für Nicht-EU-Besucher, und Testläufe diesen Monat führten an einigen Flughäfen zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden. Staatsangehörige der VAE genießen weiterhin visafreien Zugang, doch Bewohner mit Pässen aus Drittstaaten müssen nun die zusätzliche biometrische Kontrolle neben den ohnehin langen Wartezeiten bei VFS-Terminen einplanen.
Für Manager der Unternehmensmobilität lautet die Empfehlung daher dreifach: Pufferzeiten in Reisepläne einbauen, um Grenzverzögerungen zu berücksichtigen, Mitarbeiter zu flexiblen Tarifen und umfassenden Reiseversicherungen ermutigen und Ausweichziele bereithalten – besonders in den Monaten Juli und August, falls extreme Wetterlagen oder Waldbrände zunehmen. Wie ein Spezialist für Standortwechsel zusammenfasste: „2026 ist das Jahr, in dem Flexibilität vom netten Extra zur Überlebensstrategie für Geschäftsreisen wurde.“
Quelle: Gulf News
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