
Der Flughafen Sydney, Australiens verkehrsreichstes internationales Drehkreuz, unterstützt nachdrücklich den Plan der Bundesregierung zur Digitalisierung der Ankunftserklärungen. In einer Erklärung vom 13. Juli 2026 betonte CEO Scott Charlton, dass die Umstellung auf ein QR-basiertes Formular dem Flughafen helfen werde, das prognostizierte Wachstum auf 72 Millionen Passagiere jährlich bis 2045 zu bewältigen, ohne zusätzliche Abfertigungshallen bauen zu müssen. Der Flughafen, der bereits Partner im ATD-Pilotprojekt ist, weist darauf hin, dass die SmartGate-Gesichtserkennungskioske die durchschnittliche Abfertigungszeit auf unter 40 Sekunden reduzieren, die Papierkarte jedoch weiterhin ein Engpass war. Deren Abschaffung ermöglicht es ankommenden Reisenden, direkt von den biometrischen E-Gates zur Gepäckausgabe zu gelangen – ein großer Vorteil für enge Inlandsanschlüsse. Charlton betonte, dass eine reibungslose Ankunft entscheidend für Australiens Besuchswirtschaft sei: „Für viele Besucher ist Sydney der erste Eindruck von Australien. Eine digitale Erklärungskarte sorgt für einen schnelleren Empfang bei gleichzeitig hoher Grenzsicherheit.“ Der Flughafen stellt Flächen, WLAN-Kapazitäten und Mitarbeiterschulungen bereit, um die 18-monatige Einführung zu unterstützen. Aus Sicht des Geschäftsreisens signalisiert die Unterstützung, dass Australiens große Flughäfen mit den Regierungsplänen im Einklang stehen und während der Umsetzung nur minimale lokale Störungen zu erwarten sind. Mobilitätsteams sollten Reisende dennoch darauf hinweisen, die ATD-Erklärung vor dem Flug auszufüllen, um Warteschlangen an manuellen Hilfeschaltern zu vermeiden. Sydney schließt sich der Australian Airports Association an, die sich für weitere Reformen wie harmonisierte Ausreisekontrollen und biometrisches Boarding einsetzt, die in der nächsten Förderrunde für Grenztechnologie berücksichtigt werden könnten.
Quelle: Sydney Airport