
Das altbewährte Ritual, nach einem Langstreckenflug eine blaue „Incoming Passenger Card“ auszufüllen, steht vor dem Aus. Am 13. Juli 2026 bestätigte die Australian Border Force (ABF), dass die Australia Travel Declaration (ATD) bis Ende 2027 an allen internationalen Flughäfen und Seehäfen eingeführt wird. Die Einführung wird mit 56,1 Millionen AUD aus Bundesmitteln unterstützt. Die webbasierte ATD ermöglicht es Reisenden, Gesundheits-, Zoll- und Biosicherheitsfragen bis zu 72 Stunden vor Abflug online zu beantworten. In den letzten 18 Monaten wurde das System erfolgreich bei über 450.000 Qantas-Passagieren auf Flügen nach Brisbane, Sydney und Melbourne getestet.
ABF-Kommissar Gavan Reynolds bezeichnete den Schritt als Einführung einer „Grenze des 21. Jahrhunderts“, da manuelle Dateneingaben entfallen, die Risikobewertung verbessert und Behörden flexibel auf neue globale Gesundheits- oder Sicherheitsbedrohungen reagieren können. Das Förderpaket sieht zudem die Erprobung von kontaktlosen Ankunftstoren, kombinierten Inlands-/International-Terminalmodellen sowie schnelleren Gepäckübergaben bei Anschlussflügen vor – ein Zeichen für die umfassende Modernisierung des Reiseerlebnisses.
Innen- und Einwanderungsminister Tony Burke erklärte im ABC Radio, dass die digitale Karte Teil der umfassenderen Migrationsstrategie der Regierung sei. Schnellere, datenbasierte Grenzprozesse seien entscheidend, um Australiens Wettbewerbsfähigkeit für internationale Touristen, Studierende und Geschäftsreisende zu sichern. Landwirtschaftsministerin Julie Collins betonte, dass das neue System eine Echtzeit-Biosicherheitskontrolle ermögliche, ohne Australiens strenge Quarantänestandards zu gefährden.
Für Unternehmen bedeutet die Umstellung, dass Mobility-Teams Passagierdaten direkt aus Buchungssystemen vorab einpflegen können, was Fehler reduziert und die Aufenthaltsdauer am Flughafen verkürzt. Reiseverantwortliche sollten sich darauf einstellen, Erinnerungen zur ATD-Abgabe in die Vorbereitungsprozesse einzubauen und sicherstellen, dass Mitarbeitende den Nachweis der Abgabe (QR-Code oder E-Mail) während der Übergangszeit bereithalten.
Fluggesellschaften, die die Erklärung in ihre eigenen Apps integrieren möchten, können nun mit dem Innenministerium an technischen Spezifikationen arbeiten. So eröffnen sich Möglichkeiten für White-Label-Lösungen, die der erfolgreichen Qantas-Integration ähneln. Die ABF rechnet damit, dass die Papierkarte spätestens 18 Monate nach Beginn der landesweiten Einführung vollständig abgeschafft wird. Mobility-Verantwortliche sollten daher Reiseführer, Schulungsmaterialien und Einwanderungschecklisten entsprechend aktualisieren.
ABF-Kommissar Gavan Reynolds bezeichnete den Schritt als Einführung einer „Grenze des 21. Jahrhunderts“, da manuelle Dateneingaben entfallen, die Risikobewertung verbessert und Behörden flexibel auf neue globale Gesundheits- oder Sicherheitsbedrohungen reagieren können. Das Förderpaket sieht zudem die Erprobung von kontaktlosen Ankunftstoren, kombinierten Inlands-/International-Terminalmodellen sowie schnelleren Gepäckübergaben bei Anschlussflügen vor – ein Zeichen für die umfassende Modernisierung des Reiseerlebnisses.
Innen- und Einwanderungsminister Tony Burke erklärte im ABC Radio, dass die digitale Karte Teil der umfassenderen Migrationsstrategie der Regierung sei. Schnellere, datenbasierte Grenzprozesse seien entscheidend, um Australiens Wettbewerbsfähigkeit für internationale Touristen, Studierende und Geschäftsreisende zu sichern. Landwirtschaftsministerin Julie Collins betonte, dass das neue System eine Echtzeit-Biosicherheitskontrolle ermögliche, ohne Australiens strenge Quarantänestandards zu gefährden.
Für Unternehmen bedeutet die Umstellung, dass Mobility-Teams Passagierdaten direkt aus Buchungssystemen vorab einpflegen können, was Fehler reduziert und die Aufenthaltsdauer am Flughafen verkürzt. Reiseverantwortliche sollten sich darauf einstellen, Erinnerungen zur ATD-Abgabe in die Vorbereitungsprozesse einzubauen und sicherstellen, dass Mitarbeitende den Nachweis der Abgabe (QR-Code oder E-Mail) während der Übergangszeit bereithalten.
Fluggesellschaften, die die Erklärung in ihre eigenen Apps integrieren möchten, können nun mit dem Innenministerium an technischen Spezifikationen arbeiten. So eröffnen sich Möglichkeiten für White-Label-Lösungen, die der erfolgreichen Qantas-Integration ähneln. Die ABF rechnet damit, dass die Papierkarte spätestens 18 Monate nach Beginn der landesweiten Einführung vollständig abgeschafft wird. Mobility-Verantwortliche sollten daher Reiseführer, Schulungsmaterialien und Einwanderungschecklisten entsprechend aktualisieren.