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Daueraufenthaltsberechtigte kritisieren 201 % Anstieg der Gebühren für Rückkehrvisa

Juli 14, 2026
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Daueraufenthaltsberechtigte kritisieren 201 % Anstieg der Gebühren für Rückkehrvisa
„Sie haben keine Wahl“ – dieses Gefühl zieht sich durch Dutzende Interviews, die SBS News mit dauerhaften Einwohnern geführt hat, nachdem die Gebühr für das Resident Return Visa (Unterklasse 155/157) am 1. Juli über Nacht von 490 AUD auf 1.475 AUD gestiegen ist. Der am 13. Juli 2026 veröffentlichte Bericht zeigt, wie die Erhöhung besonders Migranten trifft, die keine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen und daher das fünfjährige RRV benötigen, um aus beruflichen oder familiären Gründen weiter reisen zu können. Besonders betroffen sind Staatsangehörige aus Südkorea, Indien und Japan, da deren Heimatländer die doppelte Staatsbürgerschaft verbieten. Ein Paar aus Melbourne berichtete SBS, dass sie nun fast 3.000 AUD alle fünf Jahre zahlen müssen, nur um Verwandte im Ausland zu besuchen. Migrationsberater warnen, dass die Kosten die Mobilität einschränken, dauerhafte Einwohner davon abhalten könnten, Auslandseinsätze anzunehmen, und – ironischerweise – einige sogar dazu bringen könnten, ihre australische Aufenthaltsgenehmigung aufzugeben. Das Innenministerium verteidigt die Erhöhung als Teil einer umfassenderen Neuausrichtung der Visagebühren im Einklang mit „nationalen Interessenprioritäten“, liefert jedoch keine Analysen zu möglichen Verhaltensänderungen. Arbeitgeber mit großen Belegschaften von dauerhaften Einwohnern, insbesondere in den Bereichen Technologie und Gesundheitswesen, eilen, ihre Reisebestimmungen anzupassen; einige bieten an, die neue Gebühr zu erstatten, wenn Mitarbeiter dienstlich reisen müssen. Vertreter der Gemeinschaft warnen, dass die Maßnahme Australiens multikulturelle Erzählung untergräbt und die Ungleichheiten zwischen Migranten aus einkommensstarken und einkommensschwachen Ländern vergrößern könnte. Eine Petition auf Change.org, die eine Rücknahme fordert, hat bereits über 32.000 Unterschriften gesammelt und signalisiert potenziellen politischen Druck, falls der Senat bei der Rückkehr des Parlaments einen Ablehnungsantrag verfolgt.
Quelle: SBS News

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