
Pläne zur Verlegung von 230 Asylsuchenden aus der Fedasil-Einrichtung in Koekelberg in ein umgebautes Pflegeheim in Uccle wurden nach einem Eilantrag der Anwohner vor Gericht am 13. Juli vorerst gestoppt. Uccles Bürgermeisterin Valentine Delwart erklärte gegenüber The Brussels Times, sie sei nicht konsultiert worden und warf der Bundesregierung vor, der Gemeinde ein „Fait accompli“ präsentiert zu haben. Das Aufnahmezentrum hätte am 14. Juli eröffnet werden sollen, bleibt nun aber bis zur gerichtlichen Klärung der Rechtmäßigkeit des Genehmigungsverfahrens geschlossen.
Nach dem Verlegungsplan soll die gemeinnützige Organisation Samusocial die Einrichtung in der Beeckmanstraat mit einem 35-köpfigen Team betreiben, hauptsächlich für alleinerziehende Familien. Fedasil argumentiert, dass es sich um einen gleichwertigen Ersatz für das Gebäude in Koekelberg handelt, dessen Mietvertrag im August ausläuft, und betont Belgiens rechtliche Verpflichtung zur Unterbringung gemäß der Flüchtlingskonvention von 1951 und dem Aufnahmegesetz von 2007.
Die Anwohnergruppen hingegen beklagen, nur wenige Wochen vorab informiert worden zu sein und keinen Zugang zu Folgenabschätzungen erhalten zu haben. Eine Online-Petition erreichte innerhalb von 48 Stunden über 1.400 Unterschriften, und die Anwohner haben Anwälte engagiert, um die Einhaltung der Bebauungsvorschriften anzufechten. Der Fall verdeutlicht eine grundsätzliche Spannung in der belgischen Asylpolitik: Die Aufnahme-Kapazitäten werden auf Bundesebene gesteuert, die sozioökonomischen Auswirkungen sind jedoch lokal spürbar.
Für Manager im Bereich globale Mobilität, die Mitarbeiter nach Brüssel versetzen, ist der Streit eine Erinnerung daran, dass Widerstand aus der Bevölkerung die Eröffnung wichtiger Migrantendienste verzögern und Unsicherheit für Angehörige schaffen kann, die auf Statusentscheidungen warten. Unternehmen müssen möglicherweise vorübergehende Unterkünfte für Mitarbeiter organisieren, die freiwillig oder beruflich im Asylbereich tätig sind, da die Personalplanung nun vom Gerichtstermin abhängt.
Fedasil betont, weiterhin den Dialog suchen zu wollen und nach Klärung der Rechtslage eine Nachbarschaftsvereinbarung zu Sicherheits- und Zusammenlebensfragen zu erarbeiten. Bis dahin müssen Asylsuchende in Koekelberg mit einem längeren Aufenthalt in einem Gebäude rechnen, das bereits zur Rückgabe an den Eigentümer vorgesehen ist, was den Druck auf das ohnehin überlastete belgische Aufnahmesystem erhöht.
Nach dem Verlegungsplan soll die gemeinnützige Organisation Samusocial die Einrichtung in der Beeckmanstraat mit einem 35-köpfigen Team betreiben, hauptsächlich für alleinerziehende Familien. Fedasil argumentiert, dass es sich um einen gleichwertigen Ersatz für das Gebäude in Koekelberg handelt, dessen Mietvertrag im August ausläuft, und betont Belgiens rechtliche Verpflichtung zur Unterbringung gemäß der Flüchtlingskonvention von 1951 und dem Aufnahmegesetz von 2007.
Die Anwohnergruppen hingegen beklagen, nur wenige Wochen vorab informiert worden zu sein und keinen Zugang zu Folgenabschätzungen erhalten zu haben. Eine Online-Petition erreichte innerhalb von 48 Stunden über 1.400 Unterschriften, und die Anwohner haben Anwälte engagiert, um die Einhaltung der Bebauungsvorschriften anzufechten. Der Fall verdeutlicht eine grundsätzliche Spannung in der belgischen Asylpolitik: Die Aufnahme-Kapazitäten werden auf Bundesebene gesteuert, die sozioökonomischen Auswirkungen sind jedoch lokal spürbar.
Für Manager im Bereich globale Mobilität, die Mitarbeiter nach Brüssel versetzen, ist der Streit eine Erinnerung daran, dass Widerstand aus der Bevölkerung die Eröffnung wichtiger Migrantendienste verzögern und Unsicherheit für Angehörige schaffen kann, die auf Statusentscheidungen warten. Unternehmen müssen möglicherweise vorübergehende Unterkünfte für Mitarbeiter organisieren, die freiwillig oder beruflich im Asylbereich tätig sind, da die Personalplanung nun vom Gerichtstermin abhängt.
Fedasil betont, weiterhin den Dialog suchen zu wollen und nach Klärung der Rechtslage eine Nachbarschaftsvereinbarung zu Sicherheits- und Zusammenlebensfragen zu erarbeiten. Bis dahin müssen Asylsuchende in Koekelberg mit einem längeren Aufenthalt in einem Gebäude rechnen, das bereits zur Rückgabe an den Eigentümer vorgesehen ist, was den Druck auf das ohnehin überlastete belgische Aufnahmesystem erhöht.
Quelle: The Brussels Times
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