
Die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander und der EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr, Apostolos Tzitzikostas, einigten sich am 14. Juli darauf, „Schulter an Schulter“ zusammenzuarbeiten, um Engpässe zu vermeiden, wenn das EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) in seine erste Hauptreisezeit startet. Die gemeinsame Zusage folgt auf wachsende Sorgen von Fährbetreibern, Eurostar und Eurotunnel, dass die biometrischen Registrierungsschlangen in Dover und St Pancras ohne zusätzliche Kapazitäten bis Ende Juli Wartezeiten von bis zu zwei Stunden erreichen könnten. Obwohl die Ankündigung in London erfolgte, betrifft sie unmittelbar Tausende belgische Pendler, die auf die Kanaltunnelverbindungen für Geschäftsreisen und Messen angewiesen sind.
Im Rahmen des EES müssen alle Nicht-EU-Reisenden – darunter auch britische Staatsbürger bei der Einreise nach Belgien – Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben, während EU-Bürger bei der Ausreise über die äußere Schengen-Grenze registriert werden. Da die Grenzkontrollen in Brüssel-Midi und Lille bereits vorverlagert stattfinden, führen Verzögerungen an britischen Kontrollstellen zu Rückstaus im belgischen Fahrplan, was Anschlussverluste und überfüllte Bahnsteige zur Folge hat.
Das Vereinigte Königreich hat nun zusätzlich 20 Millionen Pfund für weitere Kontrollkabinen und elektronische Tore in Kent bereitgestellt, zusätzlich zu früheren Investitionen bei Eurostar. Dennoch raten belgische Reiseveranstalter ihren Kunden, längere Aufenthaltszeiten einzuplanen. „Unser Tipp ist, mindestens 90 Minuten vor Abfahrt in Brüssel-Midi einzutreffen, bis die neuen Kontrollspuren ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen“, erklärt Nathalie Van Eyck von HRG Belgium.
Auch belgische Zollbehörden bereiten sich mit zusätzlichem Personal an der französischen Grenze in Calais vor, angesichts des Zusammenbruchs zu Ostern 2026, als Busse nach Brüssel bis zu 12 Stunden Verspätung hatten. Parallel testet die Europäische Kommission eine mobile Voranmelde-App, die bis Oktober einsatzbereit sein könnte und es Reisenden ermöglicht, biometrische Daten vorab hochzuladen – eine Entwicklung, die belgische Luftfahrt- und Bahnverbände beschleunigt vorantreiben.
Langfristig verdeutlicht diese Situation die enge Verflechtung der Mobilität zwischen Großbritannien und Benelux in der Post-Brexit-Ära. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass alle operativen Lösungen mit dem separaten EU-Reisegenehmigungssystem ETIAS abgestimmt werden müssen, das ab Anfang 2027 vollständig in Kraft treten soll.
Im Rahmen des EES müssen alle Nicht-EU-Reisenden – darunter auch britische Staatsbürger bei der Einreise nach Belgien – Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben, während EU-Bürger bei der Ausreise über die äußere Schengen-Grenze registriert werden. Da die Grenzkontrollen in Brüssel-Midi und Lille bereits vorverlagert stattfinden, führen Verzögerungen an britischen Kontrollstellen zu Rückstaus im belgischen Fahrplan, was Anschlussverluste und überfüllte Bahnsteige zur Folge hat.
Das Vereinigte Königreich hat nun zusätzlich 20 Millionen Pfund für weitere Kontrollkabinen und elektronische Tore in Kent bereitgestellt, zusätzlich zu früheren Investitionen bei Eurostar. Dennoch raten belgische Reiseveranstalter ihren Kunden, längere Aufenthaltszeiten einzuplanen. „Unser Tipp ist, mindestens 90 Minuten vor Abfahrt in Brüssel-Midi einzutreffen, bis die neuen Kontrollspuren ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen“, erklärt Nathalie Van Eyck von HRG Belgium.
Auch belgische Zollbehörden bereiten sich mit zusätzlichem Personal an der französischen Grenze in Calais vor, angesichts des Zusammenbruchs zu Ostern 2026, als Busse nach Brüssel bis zu 12 Stunden Verspätung hatten. Parallel testet die Europäische Kommission eine mobile Voranmelde-App, die bis Oktober einsatzbereit sein könnte und es Reisenden ermöglicht, biometrische Daten vorab hochzuladen – eine Entwicklung, die belgische Luftfahrt- und Bahnverbände beschleunigt vorantreiben.
Langfristig verdeutlicht diese Situation die enge Verflechtung der Mobilität zwischen Großbritannien und Benelux in der Post-Brexit-Ära. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass alle operativen Lösungen mit dem separaten EU-Reisegenehmigungssystem ETIAS abgestimmt werden müssen, das ab Anfang 2027 vollständig in Kraft treten soll.
Quelle: UK Department for Transport