
Die Zollbehörde Hongkongs berichtete am 14. Juli 2026, dass Beamte am Hongkonger Flughafen bei einem 54-jährigen Festlandchinesen, der aus einem nicht näher genannten Herkunftsort ankam, rund sieben Kilogramm Cannabisblüten entdeckt haben, die als Lebensmittel getarnt waren. Der geschätzte Straßenwert der Drogen beträgt etwa 1,3 Millionen HK$. Der Passagier wurde festgenommen und wegen eines Vergehens im Zusammenhang mit dem Handel mit gefährlichen Drogen angeklagt. Er wird am 15. Juli vor dem Bezirksgericht West Kowloon erscheinen. Der Zoll betonte, dass weiterhin risikobasierte Passagierprofile genutzt werden, um risikoreiche Routen gezielt zu überwachen, und die Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden intensiviert wird. Obwohl Drogenkontrollen auf den ersten Blick wenig mit Geschäftsreisen zu tun haben, verdeutlicht der Fall die strengen Gepäckkontrollen in Hongkong sowie die harten Strafen – bis hin zu lebenslanger Haft – für das Mitführen verbotener Gegenstände. Mobilitätsmanager sollten ihre reisenden Mitarbeiter daran erinnern, niemals Pakete für Dritte zu transportieren und mit möglichen Nachkontrollen zu rechnen, die die Ankunftsabwicklung verzögern können. Der Vorfall zeigt zudem, dass die Kontrollen angesichts steigender Passagierzahlen weiterhin intensiv bleiben. Unternehmen sollten mögliche Verzögerungen bei der Zollabfertigung in ihre Transferpläne am Flughafen einrechnen, insbesondere bei knappen Anschlussverbindungen oder zeitkritischen Terminen.
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