
Bei einer Pressekonferenz in Sydney am 18. Juli nahm Premierminister Anthony Albanese alle wichtigen Empfehlungen des Sondergesandten Aftab Malik zur nationalen Reaktion auf Islamophobie an. Universities Australia unterstützte den Plan umgehend und verpflichtete sich, stärkere Anti-Rassismus-Maßnahmen im Hochschulsektor umzusetzen. Internationale Studierende tragen jährlich mehr als 46 Milliarden AUD zur australischen Wirtschaft bei, und Sicherheitsbedenken spielen eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Studienortes. Der neue Rahmen sieht eine verbesserte Meldung von Hassvorfällen auf dem Campus, verpflichtende Schulungen zur kulturellen Sicherheit für das Personal sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen der australischen Bundespolizei und den Sicherheitsdiensten der Universitäten vor. Experten für Mobilität betonen, dass diese Maßnahmen Unternehmensstipendienprogramme und entsandte Fachkräfte mit schulpflichtigen Kindern unterstützen werden. „Wenn Mitarbeitende über einen Umzug entscheiden, ist die Sicherheit der Gemeinschaft genauso wichtig wie Steuern oder Wohnraum“, erklärt die Umzugsberaterin Paula Nguyen. „Die offizielle Unterstützung der Regierung liefert den Personalabteilungen greifbare Belege dafür, dass Sorgen ernst genommen werden.“ Das Innenministerium wird die neuen Protokolle in die Vorab-Informationen für Inhaber von Studentenvisa integrieren, während das Austrade-Portal Study Australia bis Dezember ein Online-Meldeinstrument einführt. Obwohl es sich nicht um eine gesetzliche Änderung handelt, signalisiert die Initiative Canberras Absicht, Visapolitik, Integrationsdienste und sozialen Zusammenhalt zu verknüpfen – ein Ansatz, der voraussichtlich künftige Reformen der Fachkräftezuwanderung prägen wird.
Quelle: Mirage News