
Ab dem 1. Juli hat das Außenministerium eine überarbeitete Gebührenordnung für indische Reisepässe eingeführt – die erste Anpassung an die Inflation seit 2015. Wie in der Reisekolumne von India Today am 18. Juli zusammengefasst, kostet ein Standardreisepass mit 36 Seiten nun ₹ 2.500 (statt bisher ₹ 1.500), während das 60-seitige „Jumbo“-Exemplar mit ₹ 3.500 zu Buche schlägt. Die Tatkaal-Expressdienste steigen auf ₹ 5.000 bzw. ₹ 6.000. Laut MEA-Vertretern spiegeln die Erhöhungen die gestiegenen Kosten für biometrische Chips sowie die Einführung der nächsten Generation von E-Pässen wider, die ICAO-konforme Sicherheitsmerkmale enthalten und automatisierte Grenzkontrollleser unterstützen. Die Budgets für Unternehmensmobilität müssen neu kalkuliert werden: Für eine vierköpfige Familie bei einer schnellen internationalen Versetzung können sich die Dokumentationskosten um mehr als ₹ 10.000 erhöhen. Arbeitgeber, die tatsächliche Kosten erstatten, sollten ihre Richtlinien entsprechend anpassen, und Umzugsdienstleister müssen die Lebenshaltungskosten-Tabellen für Mitarbeiter, die nach Indien entsandt werden, überarbeiten. Um die Belastung abzumildern, hat das Ministerium die Tatkaal-Bearbeitungszeit in 29 Passport Seva Kendras auf zwei Arbeitstage verkürzt und erstmals Online-Zahlungen über UPI ermöglicht. Vielflieger, die frühzeitig auf den E-Pass umsteigen, können zudem im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion einen kostenlosen Zugang zur Inlands-Lounge des Airline-Partners Vistara nutzen. Beamte erklärten, dass vor 2030 keine weiteren Gebührenerhöhungen zu erwarten seien, sobald das E-Pass-Ökosystem stabilisiert ist.
Quelle: India Today