
Das Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) hat seine Reisehinweise für die Schweiz aktualisiert und britische Staatsangehörige auf mögliche Behinderungen an den Landgrenzen zu Frankreich während des bevorstehenden G7-Gipfels aufmerksam gemacht. Obwohl der Gipfel im nahegelegenen Évian Mitte Juni stattfand, haben die Schweizer Behörden eine zweite Phase von Sicherheitsmaßnahmen vom 19. bis 22. Juli 2026 angekündigt, da Regierungschefs auf dem Weg zu bilateralen Treffen durch Genf reisen. Die am 20. Juli überarbeitete Warnung weist darauf hin, dass mehrere kleinere Grenzübergänge geschlossen werden und an den verbleibenden Hauptübergängen mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen ist. Britische Staatsbürger, die zwischen Frankreich und der Schweiz mit dem Auto unterwegs sind, werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen, ausreichend Treibstoff und Wasser mitzuführen und lokale Verkehrsmeldungen zu verfolgen. Auch der Bahnverkehr zwischen Genf Cornavin und französischen Bahnhöfen wie Annemasse kann stichprobenartigen Kontrollen und Fahrplanänderungen unterliegen. Unternehmen, die regionale Verkaufstreffen in Genf oder Basel organisieren, berichten, dass Mitarbeiter über den Flughafen Zürich umgeleitet werden, um die französisch-schweizerische Grenze zu umgehen. Mobilitätsmanager, die kurzfristige Einsätze planen, wurden angewiesen, erstattungsfähige Tickets zu buchen und das Personal über mögliche genehmigte Proteste im Zentrum von Genf, insbesondere am 21. Juli, zu informieren. Das Update ist Teil der FCDO-Kampagne „Travel Aware“ nach dem Brexit, die betont, dass Inhaber britischer Pässe von den Schengen-Grenzbeamten nun als Drittstaatsangehörige behandelt werden. Längere Kontrollen können sich auf ATA-Carnets, die Planung von Tagegeldern und die Fürsorgepflicht gegenüber reisenden Mitarbeitern mit gesundheitlichen Einschränkungen auswirken. Während die Mitteilung vor allem vorsorglich ist, unterstreichen Reise-Risikoberater die Bedeutung der Integration von Echtzeit-Regierungswarnungen in unternehmensinterne Buchungs- und Abrechnungssysteme. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Lieferketten wird empfohlen, Lkw-Routen für Just-in-Time-Lieferungen durch den Genfer Korridor zu überprüfen.
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