
In einem Schreiben vom 20. Juli an den DHS-Minister Markwayne Mullin forderte Senator Angus King (I-ME) gemeinsam mit 38 Kollegen sofortige Reformen bei der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE nach tödlichen Schüssen auf Unbeteiligte in Biddeford, Maine, und Houston, Texas. Die Senatoren warfen ICE vor, trotz eines Haushalts von 40 Milliarden Dollar und früherer Zusagen keine Körperkameras für die Agenten bereitzustellen. Die Abgeordneten verlangen den landesweiten Einsatz von Kameras innerhalb von 60 Tagen, eine deutliche Kennzeichnung der ICE-Uniformen sowie unabhängige Untersuchungen tödlicher Zwischenfälle. Zudem kritisierten sie „fahrende Patrouillen“ und Fahrzeugverfolgungen, die ihrer Meinung nach die Gemeinden gefährden und das Vertrauen in die Einwanderungsbehörde untergraben. Für Arbeitgeber könnte mehr Transparenz die Dynamik bei Kontrollen am Arbeitsplatz verändern. Aufnahmen von Körperkameras könnten es erleichtern, fehlerhafte I-9-Überprüfungen oder Festnahmen in Betrieben anzufechten. Andererseits könnten strengere Vorschriften die Durchsetzung verzögern und HR-Teams mehr Vorlaufzeit vor Razzien verschaffen. Sollte das DHS die Empfehlungen umsetzen, könnten Anbieter von Überwachungskameras und Cloud-Speicher mit einem Auftragsboom rechnen. Unternehmen mit großem Anteil an Einwanderern sollten derweil die politischen Entwicklungen genau verfolgen und Sicherheitspersonal im Umgang mit kamerabestückten Agenten schulen.
Quelle: Office of Senator Angus King