
Gulf News berichtete am Morgen des 22. Juli, dass Emirates, Etihad, flydubai und Air Arabia gemeinsam dutzende Flüge zwischen den VAE und Kuwait-Stadt sowie Manama gestrichen haben. Die Fluggesellschaften nannten „betriebliche Gründe“, da Raketen- und Drohnenangriffe im Zusammenhang mit dem eskalierenden US-Iran-Konflikt den Nachbarluftraum beeinträchtigten. Emirates strich mehrere Flüge (EK 853/855/857/859 und Rückflüge) und warnte Passagiere, dass am 23. Juli weitere Ausfälle nach Kuwait und Bahrain wahrscheinlich seien. Etihad setzte die Abu-Dhabi-Flüge EY 653/654 (Kuwait) und EY 647/648 (Bahrain) aus, während flydubai und Air Arabia ähnliche Hinweise von ihren Drehkreuzen in Dubai und Sharjah herausgaben. Reisende wurden aufgefordert, drei Stunden früher anzureisen, den Online-Check-in zu nutzen und die Airline-Apps für Echtzeit-Updates zu beobachten. Die Störungen treffen auf die Hochsaison im Sommer, wenn viele GCC-Expatriates traditionell in den Jahresurlaub starten und der Freizeitverkehr trotz der Hitze stark ansteigt. Für Unternehmen mit Fürsorgepflicht unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit dynamischer Tracking-Tools, die Routenänderungen erkennen und Mitarbeiter automatisch umbuchen. Luftfahrtexperten betonen, dass die Flughäfen der VAE offen bleiben, die Airlines jedoch temporäre Gefahrenzonen umfliegen, was zu längeren Flugzeiten und höherem Treibstoffverbrauch führt. Sollte die Spannung anhalten, müssen Unternehmen ihre Reisepläne für Kuwait und Bahrain überdenken, Pufferzeiten in Projektpläne einbauen und Reisende über mögliche Zusatzkosten für Notunterkünfte informieren.
Quelle: Gulf News
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