
Gulf News berichtete am 22. Juli 2026 von weitreichenden Flugausfällen, da Emirates, Etihad, Flydubai und Air Arabia zahlreiche Verbindungen nach Kuwait-Stadt und Bahrain gestrichen haben. Die Fluggesellschaften nannten „betriebliche Gründe im Zusammenhang mit der regionalen Lage“, eine Formulierung, die allgemein als Hinweis auf erneute Raketenangriffe zwischen Iran-nahen Milizen und US-Streitkräften verstanden wird. Emirates strich mehr als 20 Flüge, darunter EK 853/854 und EK 835/836, während Etihad die Abu Dhabi–Kuwait-Flüge EY 653/654 mindestens bis zum 24. Juli aussetzte und die Bahrain-Verbindungen EY 647/648 für den 23. Juli annullierte. Flydubai und Air Arabia gaben ähnliche Warnungen heraus und rieten Passagieren, den Flugstatus online zu überprüfen und drei Stunden vor Abflug am Dubai International Airport (DXB) oder Abu Dhabi Zayed International (AUH) zu erscheinen. Die Störungen treffen mitten in die Schulferienzeit und verschärfen die ohnehin schon hohe Auslastung der Umleitungsrouten über den saudischen Luftraum. Personalverantwortliche im Reisebereich sollten bevorstehende Reisen nach Kuwait und Bahrain überprüfen, virtuelle Teilnahmeoptionen für Meetings anbieten und Mitarbeiter daran erinnern, SMS- und E-Mail-Benachrichtigungen der Airlines im Auge zu behalten. Unternehmen mit zeitkritischer Fracht sollten mit Spediteuren über alternative Transportwege per Straße oder See sprechen. Die Flughäfen in Dubai betonten, dass alle drei Drehkreuze der VAE weiterhin voll funktionsfähig sind, allerdings haben sich die Sicherheitskontrollen verlängert. Reisenden wird daher empfohlen, den Online-Check-in und Gepäckabgabeschalter zu nutzen sowie die Dubai Metro zum Terminal 3 am DXB zu nehmen, wo die Fahrzeugkontrollen am Straßenrand verstärkt wurden. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Versicherungszuschläge auf Golfstrecken seit Wiederaufnahme der Feindseligkeiten Ende Juni um 35-40 % gestiegen sind – Kosten, die in den kommenden Wochen möglicherweise über Treibstoff- und Kriegsrisikozuschläge weitergegeben werden.
Quelle: Gulf News
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