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Irisch geführte Arbeitsgruppe für konsularische Angelegenheiten skizziert nächste Schritte für digitalen Schengen-Visum bei Sitzung am 22. Juli

Juli 23, 2026
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Irisch geführte Arbeitsgruppe für konsularische Angelegenheiten skizziert nächste Schritte für digitalen Schengen-Visum bei Sitzung am 22. Juli
Brüssel, 22. Juli 2026 – Hochrangige Konsularbeamte der EU-27 trafen sich zur ersten Sitzung der Arbeitsgruppe für Konsularangelegenheiten (COCON) unter der irischen Ratspräsidentschaft. Laut dem vorab verbreiteten Präsidentschaftsprogramm verabschiedeten die Delegierten eine Roadmap zur Einführung der digitalen Schengen-Visaplatteform bis Ende 2028 und einigten sich auf Pilotprojekte für gemeinsame Notfallpläne bei groß angelegten Evakuierungen von Staatsangehörigen. Die Agenda Irlands sah drei konkrete Ziele vor: technische Standards für die biometrische Datenerfassung über mobile Geräte; Mindeststandards für „Schengen-light“-Konsulate in Hauptstädten Drittländer, in denen nicht alle Mitgliedstaaten vertreten sind; sowie eine Vorlage für koordinierte Krisenreaktionsteams, basierend auf Erfahrungen aus Sudan und Israel.

Irisch geführte Arbeitsgruppe für konsularische Angelegenheiten skizziert nächste Schritte für digitalen Schengen-Visum bei Sitzung am 22. Juli


Die digitale Visaplatteform wird von irischen Reiseveranstaltern genau beobachtet, die sich für eine vereinfachte Wiederverwendung von Fingerabdrücken einsetzen, um lange Warteschlangen in Dublin während der Sommerhochsaison zu reduzieren. Vertreter des Außenministeriums erklärten, dass Irland, obwohl außerhalb des Schengen-Raums, seine IT-Umstellung für Kurzzeitvisa „soweit möglich“ an das EU-System anpassen werde – eine Aussage, die von Einwanderungsrechtsgruppen begrüßt wurde, die sich für interoperablen Datenaustausch zur Beschleunigung von Familienbesuchsanträgen einsetzen. Für Manager globaler Mobilität bedeutet der Zeitplan, dass Papier-Visasticker mindestens zwei weitere Jahre Standard bleiben, Investitionsentscheidungen für biometrische Terminals und Terminvergaben jedoch die bevorstehende digitale Umstellung berücksichtigen sollten.

Die Arbeitsgruppe wird die Standards bei ihrer Sitzung im November erneut prüfen, danach plant Irland, Entwürfe für Ratsbeschlüsse im Bereich Justiz und Inneres im Dezember vorzulegen. Zudem genehmigte das COCON-Treffen Irlands Vorschlag für eine gemeinsame Übung „EU Integrated Resolve 2026“, um Evakuierungen und die Ausstellung von Reisedokumenten unter simulierten Cyberangriffen zu testen – ein Szenario, das von dem realen Zusammenbruch globaler Check-in-Systeme bei Fluggesellschaften im vergangenen Jahr inspiriert ist. Botschaften in Risikoregionen dürften im Rahmen des Projekts mit neuer Ausrüstung ausgestattet werden.
Quelle: Irish Presidency programme document for COCON (Parliament of Austria EU database)

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