
Das US-Außenministerium hat am 22. Juli 2026 stillschweigend ein Pilotprogramm gestartet, das Antragstellern an ausgewählten Standorten ermöglicht, für ein Nicht-Einwanderungsvisum der Kategorie B ein Interview innerhalb von zehn Werktagen gegen eine Gebühr von 750 US-Dollar zu buchen. Die erste Teststelle ist die Mission in Mexiko, doch Konsularbeamte informierten Branchenvertreter, dass im Verlauf der sechsmonatigen Testphase weitere Standorte hinzukommen sollen. Brasilien – dessen drei Konsulate regelmäßig die längsten Wartezeiten weltweit verzeichnen – gilt als wahrscheinlicher Kandidat für eine Erweiterung, sofern die ersten Sicherheits- und Einnahmekennzahlen positiv ausfallen.
Im Rahmen des Programms zahlen Reisende weiterhin die reguläre MRV-Gebühr von 185 US-Dollar und müssen bereits einen Termin haben. Die neue Premium-Option erscheint dann im Online-Portal; die Zahlung muss innerhalb von zehn Minuten abgeschlossen werden, sonst wird der Termin wieder freigegeben. Versäumte Interviews führen zum Verlust der Gebühr und können nicht neu terminiert werden. Das Programm bietet lediglich einen früheren Interviewtermin, beschleunigt jedoch nicht die Bearbeitung nach dem Interview und garantiert keine Visumerteilung.
Für brasilianische Geschäftsreisende könnte das erhebliche Auswirkungen haben. Die durchschnittlichen Wartezeiten in São Paulo sind zwar von einem pandemiebedingten Höchststand von 18 Monaten auf etwa zwei Monate gesunken, behindern aber weiterhin kurzfristige Reisen, Projektstarts und Messebesuche. Unternehmen geben derzeit Tausende von Reais aus, um Mitarbeiter zu Konsulaten in Drittstaaten mit kürzeren Warteschlangen zu schicken. Eine kostenpflichtige Beschleunigungsoption – falls sie in Brasília, Rio de Janeiro und São Paulo eingeführt wird – würde multinationalen Unternehmen ermöglichen, gegen Bezahlung Planungssicherheit zu gewinnen und Mobilitätsengpässe vor den Panamerikanischen Spielen 2027 sowie dem zunehmenden Nearshoring zu entschärfen.
Mobilitätsmanager sollten beginnen, die zusätzliche Gebühr einzuplanen, Reisegenehmigungsprozesse anzupassen und zu verfolgen, welche Mitarbeiter möglicherweise für Interviewbefreiungen infrage kommen. Rechtsteams sollten Reisende zudem über die Nicht-Erstattbarkeit der Gebühr aufklären und betonen, dass die regulären Sicherheitsüberprüfungen weiterhin gelten. Wichtig ist, dass Unternehmen bestehende Termine nicht absagen, bevor Brasilien offiziell in das Pilotprogramm aufgenommen wird – sonst könnten Reisende ohne Termin dastehen, falls die Kapazitäten für die kostenpflichtige Beschleunigung begrenzt sind.
Branchenverbände begrüßen die Initiative zwar vorsichtig, warnen jedoch davor, dass kostenpflichtige Fast-Track-Angebote nicht zulasten der regulären Bearbeitung gehen dürfen. Das Außenministerium erklärt, dass die während der Pilotphase gesammelten Daten die Grundlage für eine weltweite Einführung bilden werden. Sollte Brasilien aufgenommen werden, könnten Unternehmen bereits ab Oktober 2026 die ersten beschleunigten Termine erhalten.
Im Rahmen des Programms zahlen Reisende weiterhin die reguläre MRV-Gebühr von 185 US-Dollar und müssen bereits einen Termin haben. Die neue Premium-Option erscheint dann im Online-Portal; die Zahlung muss innerhalb von zehn Minuten abgeschlossen werden, sonst wird der Termin wieder freigegeben. Versäumte Interviews führen zum Verlust der Gebühr und können nicht neu terminiert werden. Das Programm bietet lediglich einen früheren Interviewtermin, beschleunigt jedoch nicht die Bearbeitung nach dem Interview und garantiert keine Visumerteilung.
Für brasilianische Geschäftsreisende könnte das erhebliche Auswirkungen haben. Die durchschnittlichen Wartezeiten in São Paulo sind zwar von einem pandemiebedingten Höchststand von 18 Monaten auf etwa zwei Monate gesunken, behindern aber weiterhin kurzfristige Reisen, Projektstarts und Messebesuche. Unternehmen geben derzeit Tausende von Reais aus, um Mitarbeiter zu Konsulaten in Drittstaaten mit kürzeren Warteschlangen zu schicken. Eine kostenpflichtige Beschleunigungsoption – falls sie in Brasília, Rio de Janeiro und São Paulo eingeführt wird – würde multinationalen Unternehmen ermöglichen, gegen Bezahlung Planungssicherheit zu gewinnen und Mobilitätsengpässe vor den Panamerikanischen Spielen 2027 sowie dem zunehmenden Nearshoring zu entschärfen.
Mobilitätsmanager sollten beginnen, die zusätzliche Gebühr einzuplanen, Reisegenehmigungsprozesse anzupassen und zu verfolgen, welche Mitarbeiter möglicherweise für Interviewbefreiungen infrage kommen. Rechtsteams sollten Reisende zudem über die Nicht-Erstattbarkeit der Gebühr aufklären und betonen, dass die regulären Sicherheitsüberprüfungen weiterhin gelten. Wichtig ist, dass Unternehmen bestehende Termine nicht absagen, bevor Brasilien offiziell in das Pilotprogramm aufgenommen wird – sonst könnten Reisende ohne Termin dastehen, falls die Kapazitäten für die kostenpflichtige Beschleunigung begrenzt sind.
Branchenverbände begrüßen die Initiative zwar vorsichtig, warnen jedoch davor, dass kostenpflichtige Fast-Track-Angebote nicht zulasten der regulären Bearbeitung gehen dürfen. Das Außenministerium erklärt, dass die während der Pilotphase gesammelten Daten die Grundlage für eine weltweite Einführung bilden werden. Sollte Brasilien aufgenommen werden, könnten Unternehmen bereits ab Oktober 2026 die ersten beschleunigten Termine erhalten.
Quelle: U.S. Department of State
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