
Die französische Straßenverkehrsbehörde Bison Futé hat ihre Prognose für das letzte Juli-Wechselwochenende veröffentlicht und stuft den Freitag, den 24. Juli, landesweit als „orange“ (schwierig) und den Samstag, den 25. Juli, als „rot“ (sehr schwierig) ein. Die Warnung betrifft besonders Abfahrten aus der Île-de-France in Richtung Mittelmeer, Spanien und die Alpen-Grenzübergänge, einschließlich des Mont-Blanc-Tunnels nach Italien. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Lieferfenster und Außendiensttermine um mehrere Stunden verzögert werden können. Die Behörde empfiehlt, die A6 und A10 südlich von Paris am Freitag zwischen 10:00 und 23:00 Uhr zu meiden und am Samstagvormittag den Korridor A7 Lyon–Orange zu umgehen. Geschäftskritische Sendungen an spanische Kunden sollten vor 10:00 Uhr abgehen, um Staus auf der A63 bei Bayonne zu vermeiden. Auch Rückkehrer aus dem Ausland könnten Probleme haben: Staus an Mautstellen führen zu Verzögerungen bei der Rückgabe von Mietwagen und Transfers zum Flughafen, was die Abflüge am Sonntagabend von CDG und Orly gefährden kann. Mobilitätsmanager sollten Bahnoptionen prüfen; Ouigo- und TGV-Tickets waren am Freitagnachmittag noch verfügbar, allerdings zu Hochsaisonpreisen. Die Prognose von Bison Futé stimmt mit den Hitzewarnungen von Météo-France überein: Hohe Temperaturen erhöhen die Pannenhäufigkeit und das Brandrisiko entlang der A9 in Okzitanien. Arbeitgeber müssen ihre entsandten Mitarbeiter daran erinnern, ausreichend Wasser mitzunehmen und die unternehmensinternen Fahrzeitregelungen einzuhalten. Blickt man über das Wochenende hinaus, so gilt der erste Samstag im August traditionell als der verkehrsreichste Tag des Jahres („Schwarzer Samstag“). Unternehmen, die Ende des Monats Personal einsetzen oder Umzüge organisieren, sollten jetzt Transporttermine festlegen und Überstunden einplanen, um Liefervereinbarungen einzuhalten.