
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 24. Juli seine Reisehinweise für die Schweiz aktualisiert und warnt weiterhin davor, dass einige Grenzübergänge zu Frankreich rund um den G7-Gipfel vom 12. bis 19. Juni in Évian-les-Bains kurzfristig geschlossen werden könnten. Obwohl der Gipfel bereits vor über einem Monat beendet ist, halten die lokalen Behörden weiterhin Notfallpläne für sporadische Proteste und verbleibende Sicherheitszonen im Zentrum von Genf bereit. Die Warnung weist auf das Risiko „erheblicher Verzögerungen“ an offenen Grenzübergängen hin und empfiehlt Reisenden, während möglicher Aktivierungsphasen nicht notwendige Fahrten zwischen Frankreich und der Schweiz zu vermeiden. Zudem wird auf eine genehmigte Demonstration am 14. Juni auf der Plaine de Plainpalais in Genf hingewiesen, die weitere Proteste nach sich ziehen könnte.
Warum ist das jetzt wichtig? Viele multinationale Unternehmen bringen Mitarbeiter für die Sommer-Sitzungen der UN und private Schiedsverfahren nach Genf; eine unerwartete Wiedereinführung von Kontrollen kann sorgfältig geplante Verbindungen am Flughafen Genf und am Bahnknotenpunkt Cornavin stören. Erfahrungen aus früheren Gipfeln zeigen, dass Frachtlieferungen aus der EU stundenlange Verzögerungen erleiden können, was Just-in-Time-Lieferketten empfindlich trifft. Reiseleiter sollten Kopien von Besatzungslisten und Nachweise über den Reisezweck griffbereit halten, da die Polizei bei temporären Schengen-Kontrollen oft zusätzliche Dokumente verlangt. Britische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz sollten bei Grenzübertritten nach Frankreich sowohl ihre Aufenthaltsbewilligung als auch den Reisepass mitführen. Der Hinweis betont die Bedeutung, offizielle Kanäle des Kantons Genf (@Ge_ch) zu verfolgen und Routenplaner-Apps zu nutzen, die aktuelle Wartezeiten an der Grenze anzeigen.
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