
Ein 24-stündiger landesweiter Bahnstreik der Gewerkschaften CUB Trasporti und SGB begann am Donnerstag, den 23. Juli, um 21:00 Uhr und endete am Freitag, den 24. Juli, um 20:59 Uhr. Der Ausstand richtete sich gegen Trenitalia und den privaten Betreiber Italo und protestierte gegen Subunternehmerpraktiken sowie Sicherheitsbedingungen. Hunderte Regional- und Fernzüge fielen aus, was Reisende während des Höhepunkts der Sommerreisewelle zu überfüllten Ersatzbussen zwang. Auch der Güterverkehr war betroffen, einige intermodale Abfahrten verzögerten sich bis ins Wochenende. Obwohl in den Stoßzeiten von 06:00 bis 09:00 Uhr und 18:00 bis 21:00 Uhr garantierte Züge fuhren, blieben viele Pendler ohne praktikable Alternativen. Arbeitgeber mit zeitkritischen Reisevorgaben erlaubten Homeoffice oder stellten auf Flug- und Mietwagenoptionen um. Die Netzsituation hat sich inzwischen normalisiert, doch RFI warnt, dass Ausrüstungen noch nicht an ihrem Platz sein könnten, und empfiehlt Reisenden, die Fahrpläne bis Sonntag erneut zu prüfen. Weitere Gewerkschaftsaktionen sind am 27. Juli in Ligurien und am 10. September in der Lombardei geplant.
Quelle: Rai News 24