
Zum zweiten Tag in Folge musste die französische Flugsicherungsbehörde den Flugverkehr um Bordeaux umleiten, nachdem heftige Waldbrände in der Region Gironde Rauchwolken über die Radarsichtlinien gezogen hatten. Die spanische ENAIRE warnte am 27. Juli um 12:53 Uhr vor „erheblichen Verzögerungen“ im Luftraum von Bordeaux und riet den Fluggesellschaften, vor Abflug die Slot-Updates zu prüfen. Diese Warnung folgte ähnlichen Meldungen am Sonntagabend.
Das Nadelöhr betrifft weit mehr als nur Südwestfrankreich: Bordeaux liegt auf der Hauptflugroute zwischen der Iberischen Halbinsel und Nordeuropa und bewältigt in der Hochsaison bis zu 3.000 Überflüge täglich. EasyJet, Vueling und Air France haben Kulanzregelungen eingeführt, die Passagieren Umbuchungen oder Gutscheine ermöglichen. Der Logistikriese DHL hat laut einem internen Memo, das Global Mobility News vorliegt, zwei seiner Frachtflüge zwischen Charles de Gaulle und Lissabon zeitlich verlegt, um Ausgangssperren zu umgehen.
Firmenreisemanager sollten mit verpassten Anschlussflügen in Paris-Orly und Madrid-Barajas rechnen, da Flugzeuge auf spätere Slots verschoben werden. Risikoberater empfehlen, zeitkritische Einsätze wenn möglich über Italien zu leiten und mindestens vier Stunden Puffer vor Anschluss-Langstreckenflügen ab CDG einzuplanen. Die Bahn als Alternative ist bereits fast ausgelastet: Die SNCF meldet für den 28. und 29. Juli eine Auslastung von 98 % bei den TGV Atlantique-Verbindungen.
Mittelfristig verdeutlicht der Vorfall die zunehmenden klimabedingten Mobilitätsrisiken für Unternehmen mit Sitz in Frankreich. Die Brände in der Gironde sind der vierte Großbrand des Monats; die Zivilluftfahrtbehörde überprüft derzeit die Personalreserven in den Kontrollzentren Brest und Marseille, falls weitere Evakuierungen der Bordeaux-Kontrolleure nötig werden. Unternehmen mit Mitarbeitern in Südwestfrankreich sollten ihre Evakuierungs- und Homeoffice-Richtlinien, insbesondere für Personal an ländlichen Kundenstandorten, überprüfen.
Zudem könnten die Brände die Visabearbeitung für Saisonarbeiter verzögern, von denen viele ihre Pässe in Bordeaux abholen, bevor sie an die Atlantikküste reisen. Personalabteilungen sollten die Bekanntmachungen der Präfekturen genau verfolgen.
Das Nadelöhr betrifft weit mehr als nur Südwestfrankreich: Bordeaux liegt auf der Hauptflugroute zwischen der Iberischen Halbinsel und Nordeuropa und bewältigt in der Hochsaison bis zu 3.000 Überflüge täglich. EasyJet, Vueling und Air France haben Kulanzregelungen eingeführt, die Passagieren Umbuchungen oder Gutscheine ermöglichen. Der Logistikriese DHL hat laut einem internen Memo, das Global Mobility News vorliegt, zwei seiner Frachtflüge zwischen Charles de Gaulle und Lissabon zeitlich verlegt, um Ausgangssperren zu umgehen.
Firmenreisemanager sollten mit verpassten Anschlussflügen in Paris-Orly und Madrid-Barajas rechnen, da Flugzeuge auf spätere Slots verschoben werden. Risikoberater empfehlen, zeitkritische Einsätze wenn möglich über Italien zu leiten und mindestens vier Stunden Puffer vor Anschluss-Langstreckenflügen ab CDG einzuplanen. Die Bahn als Alternative ist bereits fast ausgelastet: Die SNCF meldet für den 28. und 29. Juli eine Auslastung von 98 % bei den TGV Atlantique-Verbindungen.
Mittelfristig verdeutlicht der Vorfall die zunehmenden klimabedingten Mobilitätsrisiken für Unternehmen mit Sitz in Frankreich. Die Brände in der Gironde sind der vierte Großbrand des Monats; die Zivilluftfahrtbehörde überprüft derzeit die Personalreserven in den Kontrollzentren Brest und Marseille, falls weitere Evakuierungen der Bordeaux-Kontrolleure nötig werden. Unternehmen mit Mitarbeitern in Südwestfrankreich sollten ihre Evakuierungs- und Homeoffice-Richtlinien, insbesondere für Personal an ländlichen Kundenstandorten, überprüfen.
Zudem könnten die Brände die Visabearbeitung für Saisonarbeiter verzögern, von denen viele ihre Pässe in Bordeaux abholen, bevor sie an die Atlantikküste reisen. Personalabteilungen sollten die Bekanntmachungen der Präfekturen genau verfolgen.
Quelle: Europa Press
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