
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat seine Reisehinweise für Indien aktualisiert und mit dem Datum 27. Juli 2026 versehen. In der neuesten Version weist das FCDO Reisende auf zwei neue Einreiseformalitäten hin, die von den indischen Behörden eingeführt wurden:
1. Elektronische OCI-Anerkennung (e-OCI) – Inhaber des Status „Overseas Citizen of India“ können nun statt des herkömmlichen Buchlets nur noch die digital herunterladbare e-OCI vorlegen. Fluggesellschaften und Grenzkontrollen wurden angewiesen, den QR-codierten e-OCI auf mobilen Geräten zu akzeptieren, wodurch die bisherige Pflicht zur Vorlage des physischen Buchlets entfällt. Diese Umstellung ist Teil der umfassenden IVFRT-Modernisierung Indiens und soll den Check-in sowie die Ankunftsprozesse für rund 3,5 Millionen OCI-Inhaber weltweit erleichtern.
2. Ebola-Gesundheitskontrolle & Selbstdeklarationsformular – Als Reaktion auf vereinzelte Ebola-Ausbrüche in Zentralafrika hat Indien die Fieberkontrollen an Flughäfen wieder eingeführt und verlangt von allen internationalen Passagieren ein verpflichtendes elektronisches Selbstdeklarationsformular. Fluggesellschaften müssen sicherstellen, dass das Formular vor dem Boarding ausgefüllt wird; andernfalls kann das Boarding verweigert oder es bei der Ankunft zu Verzögerungen kommen, wenn Gesundheitsbeamte die Passagiere zu manuellen Kontrollstellen begleiten.
Die Reisehinweise erinnern zudem an bestehende Warnungen vor Reisen in einem Umkreis von 10 km entlang der Grenze zu Pakistan sowie in bestimmte Gebiete von Jammu & Kashmir und Manipur. Geschäftsreisende werden darauf hingewiesen, dass Flugstörungen aufgrund von Luftraumsperrungen im Nahen Osten weiterhin bestehen; Umleitungen können die Flugzeiten zwischen Europa und Indien um mehrere Stunden verlängern und Mindestanschlusszeiten an indischen Drehkreuzen beeinträchtigen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ergeben sich praktische Konsequenzen: Reise-Checklisten müssen aktualisiert, mobile Kopien der e-OCI-Karten offline gespeichert und Mitarbeiter über die erneute Gesundheitskontrolle an indischen Flughäfen informiert werden. Fluggesellschaften mit Verbindungen nach Indien versenden bereits automatisierte E-Mails, in denen Passagiere aufgefordert werden, das Selbstdeklarationsformular zusammen mit ihren API-Daten hochzuladen.
Unternehmen, die Mitarbeiter aus Großbritannien nach Indien entsenden – insbesondere nach der Sommerpause – sollten überprüfen, ob die OCI-Daten der Beschäftigten auf das neue digitale Format umgestellt wurden. Einige frühe Nutzer berichten von Login-Problemen im OCI-Portal; es empfiehlt sich daher, als Vorsichtsmaßnahme eine PDF-Kopie in der Cloud zu speichern, bis das System stabil läuft.
Das Update des FCDO deutet darauf hin, dass andere Regierungen die neuen indischen Anforderungen bald in ihren eigenen Reisehinweisen übernehmen werden. Mobilitätsteams sollten in den kommenden Tagen mit ähnlichen Mitteilungen von EU- und nordamerikanischen Vertretungen rechnen.
1. Elektronische OCI-Anerkennung (e-OCI) – Inhaber des Status „Overseas Citizen of India“ können nun statt des herkömmlichen Buchlets nur noch die digital herunterladbare e-OCI vorlegen. Fluggesellschaften und Grenzkontrollen wurden angewiesen, den QR-codierten e-OCI auf mobilen Geräten zu akzeptieren, wodurch die bisherige Pflicht zur Vorlage des physischen Buchlets entfällt. Diese Umstellung ist Teil der umfassenden IVFRT-Modernisierung Indiens und soll den Check-in sowie die Ankunftsprozesse für rund 3,5 Millionen OCI-Inhaber weltweit erleichtern.
2. Ebola-Gesundheitskontrolle & Selbstdeklarationsformular – Als Reaktion auf vereinzelte Ebola-Ausbrüche in Zentralafrika hat Indien die Fieberkontrollen an Flughäfen wieder eingeführt und verlangt von allen internationalen Passagieren ein verpflichtendes elektronisches Selbstdeklarationsformular. Fluggesellschaften müssen sicherstellen, dass das Formular vor dem Boarding ausgefüllt wird; andernfalls kann das Boarding verweigert oder es bei der Ankunft zu Verzögerungen kommen, wenn Gesundheitsbeamte die Passagiere zu manuellen Kontrollstellen begleiten.
Die Reisehinweise erinnern zudem an bestehende Warnungen vor Reisen in einem Umkreis von 10 km entlang der Grenze zu Pakistan sowie in bestimmte Gebiete von Jammu & Kashmir und Manipur. Geschäftsreisende werden darauf hingewiesen, dass Flugstörungen aufgrund von Luftraumsperrungen im Nahen Osten weiterhin bestehen; Umleitungen können die Flugzeiten zwischen Europa und Indien um mehrere Stunden verlängern und Mindestanschlusszeiten an indischen Drehkreuzen beeinträchtigen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ergeben sich praktische Konsequenzen: Reise-Checklisten müssen aktualisiert, mobile Kopien der e-OCI-Karten offline gespeichert und Mitarbeiter über die erneute Gesundheitskontrolle an indischen Flughäfen informiert werden. Fluggesellschaften mit Verbindungen nach Indien versenden bereits automatisierte E-Mails, in denen Passagiere aufgefordert werden, das Selbstdeklarationsformular zusammen mit ihren API-Daten hochzuladen.
Unternehmen, die Mitarbeiter aus Großbritannien nach Indien entsenden – insbesondere nach der Sommerpause – sollten überprüfen, ob die OCI-Daten der Beschäftigten auf das neue digitale Format umgestellt wurden. Einige frühe Nutzer berichten von Login-Problemen im OCI-Portal; es empfiehlt sich daher, als Vorsichtsmaßnahme eine PDF-Kopie in der Cloud zu speichern, bis das System stabil läuft.
Das Update des FCDO deutet darauf hin, dass andere Regierungen die neuen indischen Anforderungen bald in ihren eigenen Reisehinweisen übernehmen werden. Mobilitätsteams sollten in den kommenden Tagen mit ähnlichen Mitteilungen von EU- und nordamerikanischen Vertretungen rechnen.
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