
Die öffentliche Empörung über die im Juli in Australien erhöhten Visagebühren hat sich am Wochenende verstärkt, nachdem eine Online-Petition zur Rücknahme der Preiserhöhung für das Resident Return Visa (RRV) mehr als 30.000 Unterschriften gesammelt hat. Das RRV (Subclass 155/157), das von dauerhaft ansässigen Personen mit häufigen Reisen genutzt wird, kostet nun 1.475 AUD statt zuvor 490 AUD. Diaspora-Gruppen kritisieren die Erhöhung als „übermäßig, unverhältnismäßig und ungerecht“. Die Organisatoren planen, die Petition diese Woche dem Einwanderungsminister Clare O’Neil zu übergeben und suchen Unterstützung bei Senatoren aus der Mitte des Parlaments. Mehrere Kleinunternehmer mit längst abgelaufenen PR-Reisefazilitäten berichteten Global Mobility News, dass die neuen Gebühren sie davon abhalten werden, an internationalen Fachmessen teilzunehmen. Migrationsanwälte weisen darauf hin, dass die Kosten für ein fünfjähriges RRV für eine vierköpfige Familie nun allein bei über 5.800 AUD an staatlichen Gebühren liegen. Das Innenministerium argumentiert, die höheren Gebühren spiegelten das „Privileg“ wider, das das RRV gewährt: unbegrenzte Wiedereinreise für dauerhafte Bewohner, die nur begrenzte Zeit in Australien verbracht haben. Zudem wird darauf hingewiesen, dass berechtigte PR-Inhaber durch eine Einbürgerung wiederholte Gebühren vermeiden können. Dennoch empfehlen Mobilitätsberater Unternehmen, die Mitarbeiterheimreisen planen, die höheren Gebühren einzuplanen oder die Mitarbeiter, wenn möglich, zu einer schnelleren Einbürgerung zu ermutigen.
Quelle: The Guardian Australia
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