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USA macht $20.000 Visa-Kautionsregelung dauerhaft – Indien (noch) nicht auf der Liste

Aug. 3, 2026
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USA macht $20.000 Visa-Kautionsregelung dauerhaft – Indien (noch) nicht auf der Liste
Das US-Außenministerium hat eine Regelung abgeschlossen, die das umstrittene Pilotprogramm „Visa-Bond“ dauerhaft in die Bearbeitung von B-1/B-2-Visa integriert. Ab dem 3. August 2026 können Konsularbeamte an ausgewählten Standorten von Reisenden aus 50 Ländern mit hohem Risiko für Überziehungen eine rückzahlbare Kaution von 10.000 bis 20.000 US-Dollar verlangen, bevor ein Besuchervisum ausgestellt wird. Die Maßnahme, die erstmals 2025 getestet wurde, begründet das Außenministerium als „zusätzliches Instrument zur Einhaltung der Aufenthaltsbestimmungen“, um langfristige Überziehungen zu verhindern. Die endgültige Regelung belässt die Obergrenze bei 20.000 US-Dollar, erweitert den Ermessensspielraum der Konsuln und streicht die ursprünglich für den 5. August 2026 geplante Auslaufklausel.

Indien fehlt auffällig auf der ersten Liste der 50 Länder, die sich vor allem auf Regionen in Afrika, der Karibik und Ozeanien mit dauerhaft hohen Überziehungsraten von über 10 Prozent konzentriert. Das Ministerium betont jedoch, dass die Liste jährlich überprüft und bei veränderten Überziehungsdaten erweitert werden kann. Indische Staatsangehörige sind somit vorerst von der neuen Kostenbelastung ausgenommen, doch Mobilitätsmanager in Unternehmen simulieren bereits „Was-wäre-wenn“-Szenarien für den Fall einer späteren Aufnahme Indiens – eine realistische Möglichkeit angesichts des hohen B-1-Verkehrs durch den IT-Dienstleistungssektor.

USA macht $20.000 Visa-Kautionsregelung dauerhaft – Indien (noch) nicht auf der Liste


Für indische Unternehmen hat die Änderung mehrere praktische Folgen: Erstens könnten sich die Bearbeitungszeiten für Visa an stark frequentierten Konsulaten verlängern, da nun auch Kautionsformalitäten abgewickelt werden müssen. Zweitens könnten Gruppenreisen mit Drittstaatsangehörigen plötzlich Kautionsforderungen auslösen, was die Reisebudgets verkompliziert. Drittens besteht ein Reputationsrisiko: Eine zukünftige Aufnahme Indiens würde den Eindruck erwecken, indische Reisende stellten ein Compliance-Risiko dar – ein Narrativ, dem Mobilitätsteams mit konsequenter Durchsetzung der Reiserichtlinien entgegenwirken sollten.

Mobilitätsverantwortliche sollten ihre Stakeholder-Informationen aktualisieren, die kommenden Bekanntmachungen im Federal Register beobachten, die jährlich die genauen kautionspflichtigen Nationalitäten festlegen, und Reisende darauf hinweisen, dass trotz der aktuellen Ausnahmeregelung für Indien die strikte Einhaltung der erlaubten Aufenthaltsdauer die beste Absicherung gegen eine zukünftige Aufnahme ist.
Quelle: Reddit r/india (linking to State Department notice)

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