Zyprisches Gericht hebt vorübergehend Ausreiseverbot auf, damit britischer Angeklagter an Beerdigung seines Kindes im Vereinigten Königreich teilnehmen kann
Ein Richter in Nikosia hat die Reisebeschränkungen für einen britischen Mann, der wegen Fahrlässigkeit beim tödlichen Sturz seines Kleinkindes in einem Hotel in Paphos angeklagt ist, bis zum 15. September 2026 aufgehoben. Dadurch darf er zum Begräbnis seines Kindes nach Hause fliegen. Der Angeklagte muss eine Kaution von 20.000 Euro hinterlegen, sich bei der britischen Polizei melden und zur Verhandlung zurückkehren, andernfalls droht ein Europäischer Haftbefehl. Das Urteil zeigt, wie zyprische Gerichte humanitäre Anliegen gegen Fluchtgefahren abwägen, und erinnert Mobilitäts- und Reisemanagement-Verantwortliche daran, für Mitarbeiter im Ausland umfassende rechtliche Unterstützungspläne bereitzuhalten.
Aug. 4, 2026