
Gulf News veröffentlichte am späten 15. September ein aktualisiertes Betriebsbulletin mit einer Reihe von Flugausfällen – darunter Emirates EK237 nach Boston und flydubai FZ815 nach Abha – sowie Dutzenden von Verspätungen bei Flügen ab Dubai und Abu Dhabi. Die Mitteilung betont, dass sich Flugpläne kurzfristig ändern können, da die Airlines mit konfliktbedingten Umleitungen, Dienstzeitbegrenzungen für das Personal und technischen Problemen jonglieren. Am Dubai International wurden neun Ausfälle in regionalen und Langstreckenverbindungen verzeichnet, während die in Sharjah ansässige Air Arabia mehrere Flüge nach Kuwait gestrichen hat. Am Zayed International in Abu Dhabi kam es zu Verspätungen bei Flügen nach Kairo, Seoul und Istanbul. Ausländische Fluggesellschaften wie Air Canada, British Airways und Singapore Airlines setzen ihre Verbindungen in die VAE mindestens bis Oktober komplett aus. Das Bulletin empfiehlt Passagieren, mindestens vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein und die Apps der Airlines auf Gate-Änderungen zu überwachen – Maßnahmen, die inzwischen in die Reisevorbereitungen globaler Mobilitätsabteilungen integriert werden. Unternehmen mit zeitkritischen Frachttransporten wird geraten, ihre Lieferketten mit Redundanzen abzusichern, da Frachtflugslots häufig neu terminiert werden, wenn der Passagierbetrieb ins Stocken gerät. Branchenvertreter weisen darauf hin, dass die schnelle Erholung der Passagiernachfrage – im Juli wurden am DXB 6,3 Millionen Reisende abgefertigt – kaum Spielraum lässt, um bei Störungen im Netzwerk schnell zu reagieren. Fluggesellschaften könnten daher Flüge mehrfach vor dem Start neu terminieren, was die Planung von Bodentransporten und die Fürsorgepflicht gegenüber reisenden Mitarbeitern erschwert. Obwohl das Bulletin nur einen Tagesüberblick bietet, warnen Analysten, dass die Flugoperationen in den VAE bis zu einer nachhaltigen Deeskalation in der Straße von Hormus weiterhin äußerst fragil bleiben werden.
Quelle: Gulf News