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Fluggesellschaften der VAE sagen zahlreiche Flüge nach Bahrain und Kuwait wegen regionaler Spannungen ab

Aug. 3, 2026
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Fluggesellschaften der VAE sagen zahlreiche Flüge nach Bahrain und Kuwait wegen regionaler Spannungen ab
Die Fluggesellschaften der VAE, Emirates, Etihad Airways und Air Arabia, haben am 2. August eine Reihe von Flugplanänderungen bekanntgegeben, nachdem nächtliche Sicherheitshinweise sie dazu veranlasst hatten, ihre Verbindungen nach Bahrain, Kuwait und im Fall von Air Arabia auch in Teile Saudi-Arabiens zu reduzieren. Etihad strich die Flüge EY 653/654 zwischen Abu Dhabi und Kuwait und warnte Passagiere vor weiteren kurzfristigen Änderungen. Emirates sagte acht Hin- und Rückflüge auf den stark frequentierten Strecken Dubai–Kuwait und Dubai–Bahrain ab und informierte Kunden, dass zusätzliche Bahrain-Flüge erst kurz vor Abflug verfügbar sein könnten. An den Drehkreuzen von Air Arabia in Abu Dhabi und Sharjah wurden über 20 Flüge zu den drei Golfnachbarn gestrichen oder umgeplant. Flughafenbehörden erklärten, dass diese Maßnahmen vorsorglich getroffen wurden, angesichts der sich zuspitzenden regionalen Spannungen und einer neuen Reisewarnung des US-Außenministeriums für den weiteren Nahen Osten. Da der Dubai International Airport (DXB) und Abu Dhabi Zayed International in der Hochsaison stark ausgelastet sind, raten die Betreiber Reisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen, den Online-Check-in zu nutzen und Benachrichtigungen über die Airline-Apps im Blick zu behalten. Auch internationale Fluggesellschaften passen ihre Golf-Verbindungen an. British Airways, Singapore Airlines, Lufthansa, KLM und mehrere asiatische Airlines haben ihre Flugaussetzungen nach Dubai oder Abu Dhabi bis Termine zwischen Ende August und Oktober verlängert, während andere, darunter Turkish Airlines und Saudia, ihre Frequenzen schrittweise wieder erhöhen. Der gesamte Luftverkehr im Golf wird zusätzlich durch zeitweise Luftraumbeschränkungen und Beschränkungen der Einsatzzeiten von Crews erschwert. Für Mobility-Manager in Unternehmen hat die Fürsorgepflicht oberste Priorität: Mitarbeiterprofile sollten stets aktuelle Kontaktdaten enthalten, flexible Ticketoptionen bereitgehalten und sichergestellt werden, dass die Reiseversicherung Konflikt-bedingte Störungen abdeckt. Die Einreiseprozeduren verlaufen derzeit normal, doch Experten warnen, dass sich bei anhaltend hohen Stornierungszahlen Umleitungen über Muscat, Doha oder Riad ergeben könnten, was die regionale Kapazität belastet. Langfristig zeigt die Situation die Notwendigkeit von Notfallrouten in den Entsendungsrichtlinien – besonders bei Projekten, die auf Shuttle-Verbindungen innerhalb des GCC angewiesen sind. Unternehmen wird empfohlen, NOTAMs (Fluginformationen) genau zu verfolgen und sich mit Echtzeit-Risikoinformationen zu versorgen, bis sich die Sicherheitslage beruhigt.
Quelle: Gulf News

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