
Heftige Gewitter brachten am späten 16. September bis zu 95 Liter Regen pro Quadratmeter über Valencia und dessen Vororte, was Aena dazu zwang, den Flughafen Valencia-Manises für mehrere Stunden zu schließen und schätzungsweise 28 Flüge zu streichen oder umzuleiten. Bis 06:30 Uhr MESZ am 17. September wurde die Startbahn wieder freigegeben, doch die Fluggesellschaften meldeten den ganzen Vormittag über weiterhin Verzögerungen, da Bodenpersonal Trümmer beseitigte und Slots neu koordinierte. Auch die Metrovalencia und die Cercanías-S-Bahnlinien, die ebenfalls überflutet waren, nahmen den Betrieb schrittweise wieder auf, während viele Schulen in Valencia und Alicante den Unterricht für den Tag online abhielten, was die Pendlerströme beeinflusste. Die Rettungsdienste registrierten über Nacht mehr als 1.000 wetterbedingte Notrufe, und die lokalen Behörden verhängten eine Zivilschutzwarnstufe 2. Geschäftsreisenden wird dringend empfohlen, Abflüge ab Valencia für mindestens die nächsten 24 Stunden zu bestätigen und gegebenenfalls über Madrid oder Alicante umzubuchen. Unternehmen mit zeitkritischer Fracht sollten beachten, dass im regionalen Logistikpark in Riba-roja vorübergehende Straßensperrungen rund um die A-3 gemeldet wurden. Durch den Klimawandel bedingte Starkregenereignisse treten an Spaniens Ostküste immer häufiger auf, weshalb Aena die Drainage-Modernisierungen an sekundären Flughäfen beschleunigt. Mobilitätsmanager sollten in ihren Reiserichtlinien für Mitarbeiter im Mittelmeerraum künftig auch Szenarien mit Starkregen berücksichtigen.
Quelle: Cadena SER
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