
Die brasilianische Bundespolizei (PF) führte am 18. September eine überraschende eintägige „Operação Nexo“ rund um die markanten Freundschafts- und Tancredo-Neves-Brücken durch, die Foz do Iguaçu (Brasilien), Puerto Iguazú (Argentinien) und Ciudad del Este (Paraguay) verbinden. Über 180 Einsatzkräfte, Spürhunde, mobile Röntgenfahrzeuge und Drohnen wurden eingesetzt, um Pkw, Touristenbusse und Lastwagen zu kontrollieren, die über den weltweit verkehrsreichsten Landübergang fahren, um Schmuggelware zu stoppen. Die Beamten überprüften Reisedokumente anhand gemeinsamer Datenbanken und durchsuchten Fahrzeuge nach Drogen, Waffen und nicht deklariertem Bargeld.
Die Aktion ist die erste großangelegte Feldoperation, die vom neuen im Juli gegründeten Tripartiten Kommando genehmigt wurde, um den Echtzeit-Informationsaustausch zwischen den drei Ländern zu verbessern. Ermittler erklärten, der Fokus liege auf der Zerschlagung „multimodaler“ Schmuggelringe, die legale Logistikkorridore nutzen, um gefälschte Elektronik nach Brasilien und Kokain sowie Marihuana aus Paraguay zu transportieren.
Die Dreiländerregion ist seit langem ein Problem für multinationale Unternehmen, die hochwertige Waren durch die Region verschicken oder Mitarbeiter zu nahegelegenen Anlagen wie dem Wasserkraftwerk Itaipú und den Iguazú-Wasserfällen entsenden. Ladungsdiebstähle, Bestechungsversuche und plötzliche Straßensperren verzögern regelmäßig Lieferungen und treiben die Versicherungskosten in die Höhe.
Während der Kontrolle am Freitag wurden 47 Lastwagen zu gesicherten Höfen für eine Nachkontrolle begleitet und drei Haftbefehle vollstreckt. Für globale Mobilitätsmanager lautet die Botschaft zweifach: Die Compliance-Kontrollen an der Paraná-Grenze werden häufiger und besser koordiniert stattfinden; zudem fordert die PF, dass Transportunternehmen Besatzungs- und Fahrzeuglisten 24 Stunden vor Ankunft hochladen. Unternehmen, die auf „Just-in-Time“-Lieferungen aus den Nachbarländern angewiesen sind, sollten ihre Notfallbestände und Reisemanagement-Protokolle überdenken.
Die Aktion ist die erste großangelegte Feldoperation, die vom neuen im Juli gegründeten Tripartiten Kommando genehmigt wurde, um den Echtzeit-Informationsaustausch zwischen den drei Ländern zu verbessern. Ermittler erklärten, der Fokus liege auf der Zerschlagung „multimodaler“ Schmuggelringe, die legale Logistikkorridore nutzen, um gefälschte Elektronik nach Brasilien und Kokain sowie Marihuana aus Paraguay zu transportieren.
Die Dreiländerregion ist seit langem ein Problem für multinationale Unternehmen, die hochwertige Waren durch die Region verschicken oder Mitarbeiter zu nahegelegenen Anlagen wie dem Wasserkraftwerk Itaipú und den Iguazú-Wasserfällen entsenden. Ladungsdiebstähle, Bestechungsversuche und plötzliche Straßensperren verzögern regelmäßig Lieferungen und treiben die Versicherungskosten in die Höhe.
Während der Kontrolle am Freitag wurden 47 Lastwagen zu gesicherten Höfen für eine Nachkontrolle begleitet und drei Haftbefehle vollstreckt. Für globale Mobilitätsmanager lautet die Botschaft zweifach: Die Compliance-Kontrollen an der Paraná-Grenze werden häufiger und besser koordiniert stattfinden; zudem fordert die PF, dass Transportunternehmen Besatzungs- und Fahrzeuglisten 24 Stunden vor Ankunft hochladen. Unternehmen, die auf „Just-in-Time“-Lieferungen aus den Nachbarländern angewiesen sind, sollten ihre Notfallbestände und Reisemanagement-Protokolle überdenken.
Quelle: Polícia Federal (Brazil)
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