
Das spezialisierte Telekommunikationsportal Guia do eSIM hat am 21. September seine umfassende Übersicht zu elektronischen Reisegenehmigungen aktualisiert und bietet brasilianischen Weltenbummlern damit einen schnellen Überblick darüber, wo weiterhin e-Visa, ETA oder traditionelle Visa erforderlich sind. Wichtige Erkenntnisse: Das neue ETA-System des Vereinigten Königreichs ist für Brasilianer offiziell gestartet und kostet 16 Pfund über die mobile App; Kanadas eTA bleibt bei Flugankünften Pflicht; die Bearbeitungszeit für Australiens Subclass-600 e-Visa beträgt durchschnittlich drei Wochen; und die ETIAS-Vorabgenehmigung der Europäischen Union verzögert sich mindestens bis Ende 2027. Traditionelle Visa sind weiterhin für die USA, China und die meisten Golfstaaten erforderlich. Der Artikel betont die Bedeutung der Cybersicherheit und warnt Reisende davor, inoffizielle „Agentur“-Webseiten zu nutzen, die das Dreifache der Regierungsgebühr verlangen und gelegentlich ungültige Dokumente ausstellen. Zudem wird empfohlen, die mobilen Daten vor der Landung zu aktivieren, um Gesundheits- oder Einreiseformulare per QR-Code ohne auf überlastetes Flughafen-WLAN angewiesen zu sein, einzureichen – ein praktischer Tipp für Mobilitätsteams, die Gruppenreisen organisieren. Für Firmenreisemanagement erschwert die ständig wechselnde Vielfalt elektronischer Genehmigungen die Einhaltung von Compliance-Vorgaben. Eine zentrale Erfassung der Mitarbeiterziele und automatisierte Erinnerungen in Bezug auf die Gültigkeit des Reisepasses (viele e-Visa verlangen eine Restgültigkeit von sechs Monaten) etablieren sich als Best Practice. Da mehrere Länder – darunter Indien und Vietnam – ihre Preise saisonal anpassen, sollten Unternehmen, die ihre Reisekosten für 2027 planen, die Kosten quartalsweise überwachen und, wo möglich, den Sammelerwerb von e-Visa in Betracht ziehen.
Quelle: Guia do eSIM