
Der Prager Flughafen Václav Havel testet seit zwei Wochen ein neues Passagierflussmodell, um das kommende EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) besser zu bewältigen, das bereits im Pilotbetrieb an der tschechischen Grenze läuft. In einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 23. September 2026 bestätigten der Flughafen, das Innenministerium und die tschechische Polizei, dass erste Daten zeigen, dass die Wartezeiten für Drittstaatsangehörige in Spitzenzeiten um bis zu 35 Prozent gesunken sind.
Im neuen Ablauf registrieren sich Reisende biometrisch an zusätzlichen Kiosken, die näher an den Ankunftsgates aufgestellt wurden. Ein mehrsprachiges „Red Team“ begleitet die Passagiere Schritt für Schritt, während Familien und ältere Reisende zu betreuten Schaltern geleitet werden. Zudem wurden die Gänge zur Passkontrolle verbreitert, und es wird mit einer Vorab-Registrierung vor dem Abflug experimentiert, die es den Fluggesellschaften ermöglichen soll, EES-Daten bereits vor der Landung zu übermitteln.
Innenminister Lubomír Metnar erklärte gegenüber Journalisten, das Ziel sei ein Prozess, der „auch an den verkehrsreichsten Sommerfreitagen belastbar ist“. Er fügte hinzu, dass das Ministerium bereit sei, zusätzliche Einwanderungsbeamte und mobile Erfassungsstationen einzusetzen, sobald das EES Ende 2026 EU-weit verpflichtend wird.
Branchenverbände wie der Tschechische Hotel- und Gaststättenverband begrüßten die Neuerungen und betonten, dass einfachere Formalitäten entscheidend sind, um Prag als Tagungs- und Veranstaltungsort wettbewerbsfähig zu halten. Für Geschäftsreisende aus Drittstaaten bedeutet dies, dass sie weiterhin einige Minuten für die biometrische Erfassung einplanen sollten, doch Engpässe dürften sich verringern, sobald das System optimiert ist. Unternehmen sollten ihre Reisenden darauf hinweisen, den Kioskprozess möglichst in einem Durchgang abzuschließen – Statistiken zeigen, dass unvollständige Transaktionen die Hauptursache für Verzögerungen sind.
Fluggesellschaften, die Prag anfliegen, haben bereits begonnen, EES-Anleitungsvideos in ihr Bordunterhaltungsprogramm aufzunehmen und planen, diesen Winter auf ausgewählten Strecken digitale Vorregistrierungen zu testen.
Im neuen Ablauf registrieren sich Reisende biometrisch an zusätzlichen Kiosken, die näher an den Ankunftsgates aufgestellt wurden. Ein mehrsprachiges „Red Team“ begleitet die Passagiere Schritt für Schritt, während Familien und ältere Reisende zu betreuten Schaltern geleitet werden. Zudem wurden die Gänge zur Passkontrolle verbreitert, und es wird mit einer Vorab-Registrierung vor dem Abflug experimentiert, die es den Fluggesellschaften ermöglichen soll, EES-Daten bereits vor der Landung zu übermitteln.
Innenminister Lubomír Metnar erklärte gegenüber Journalisten, das Ziel sei ein Prozess, der „auch an den verkehrsreichsten Sommerfreitagen belastbar ist“. Er fügte hinzu, dass das Ministerium bereit sei, zusätzliche Einwanderungsbeamte und mobile Erfassungsstationen einzusetzen, sobald das EES Ende 2026 EU-weit verpflichtend wird.
Branchenverbände wie der Tschechische Hotel- und Gaststättenverband begrüßten die Neuerungen und betonten, dass einfachere Formalitäten entscheidend sind, um Prag als Tagungs- und Veranstaltungsort wettbewerbsfähig zu halten. Für Geschäftsreisende aus Drittstaaten bedeutet dies, dass sie weiterhin einige Minuten für die biometrische Erfassung einplanen sollten, doch Engpässe dürften sich verringern, sobald das System optimiert ist. Unternehmen sollten ihre Reisenden darauf hinweisen, den Kioskprozess möglichst in einem Durchgang abzuschließen – Statistiken zeigen, dass unvollständige Transaktionen die Hauptursache für Verzögerungen sind.
Fluggesellschaften, die Prag anfliegen, haben bereits begonnen, EES-Anleitungsvideos in ihr Bordunterhaltungsprogramm aufzunehmen und planen, diesen Winter auf ausgewählten Strecken digitale Vorregistrierungen zu testen.
Quelle: Prague Airport press release