
Firmenreiseplaner erhielten am Samstagmorgen, dem 26. September, eine willkommene Entlastung, als die Nationale Pilotenvereinigung (SNPL) ankündigte, die für den 1. und 2. Oktober geplante 48-stündige Streikankündigung zurückzuziehen, die easyJet France lahmgelegt hätte. Nach Marathonverhandlungen, die bis 02:15 Uhr dauerten, wurde eine Vereinbarung erzielt, die den Piloten planbarere Dienstpläne und einen Fahrplan zur Überprüfung der Ermüdungsregelungen bietet. EasyJet beförderte im vergangenen Jahr 5,8 Millionen Passagiere auf französischen Strecken; ein zweitägiger Streik hätte schätzungsweise 620 Flüge gestrichen, viele davon geschäftskritische Inlandsverbindungen wie Toulouse–Paris Orly. Die Abstimmung zur Ratifizierung des Abkommens steht noch aus, doch die SNPL betonte, sie habe „verantwortungsvoll“ gehandelt, um Reisende während des Papstbesuchs und des interprofessionellen Streiks am 29. September zu schonen. Reiseeinkäufer, die bereits auf die teureren Tarife von Air France umgebucht hatten, können nun bis Montag Mitternacht eine Rückkehr zu den ursprünglichen Low-Cost-Verbindungen beantragen. EasyJet übernimmt dabei die GDS-Änderungsgebühren; Zusatzleistungen wie Speedy Boarding bleiben jedoch bestehen, sofern sie nicht aktiv storniert werden. Arbeitsmarktexperten weisen darauf hin, dass die Entspannung nicht für das Kabinenpersonal gilt, dessen Gewerkschaft (UNAC) für die Herbstferien im Oktober neue Streikankündigungen einreichen könnte. Mobilitätsprogramme sollten daher weiterhin mit Notfallbudgets planen.
Quelle: Air Journal
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