
Ein ausführlicher Leitfaden, der am 8. Oktober vom Beratungsportal Yalah Dubai veröffentlicht wurde, zeigt klar auf, wie Unternehmen nach der diesjährigen Überarbeitung des Visumsystems kurzfristige Geschäftsbesucher in die VAE bringen können. Obwohl es sich nicht um einen neuen Visumtyp handelt, bestätigt der Artikel, dass die Bundesbehörde ICP und Dubais GDRFA nun zwei eindeutige Wege anerkennen: (1) ein selbst beantragtes Besuchervisum „zur Erkundung von Geschäftsmöglichkeiten“ für 60 bis 120 Tage und (2) eine firmengesponserte Einreisegenehmigung, die an eine aktive Handelslizenz gebunden ist. Wichtige Klarstellungen: Die Gebühren beginnen bei 200 AED für ein 60-tägiges Einreisevisum mit einmaliger Einreise und steigen auf 400 AED für 120 Tage, zuzüglich einer erstattungsfähigen Kaution von 1.000 AED. Firmensponsoren müssen über eine gültige Unternehmenskarte verfügen und haften für Überziehungen des Aufenthalts. Beide Visumarten verbieten ausdrücklich „arbeit gegen Vergütung“, erlauben jedoch Meetings, Audits, Baustellenbesuche und Vertragsunterzeichnungen. Warum Arbeitgeber das interessiert: Die Richtlinien schließen eine Informationslücke nach der Reform und helfen HR- und Global-Mobility-Teams dabei, zu entscheiden, ob sie hochrangige Besucher selbst sponsern oder Anträge über PROs abwickeln. Zudem werden Checklisten für Dokumente – Gültigkeit des Reisepasses, Farbfotos, Einladungsschreiben – bereitgestellt, um Fehler bei der Antragstellung zu vermeiden, die Reisepläne gefährden könnten. Praktische Tipps: Beantragen Sie das Visum über das Emirat, das zur Lizenz des Sponsors passt (GDRFA für Dubai, ICP für andere Emirate); halten Sie Kopien der Einladungsschreiben für Rückfragen der Einwanderungsbehörden bereit; und verfolgen Sie die kumulierten Aufenthaltstage, um Bußgelder zu vermeiden, insbesondere bei Mehrfacheinreisegenehmigungen.
Quelle: Yalah Dubai
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