
Die Fachseite AusVisa veröffentlichte am 18. Oktober eine ausführliche Analyse, die die Anzahl der Nominierungsplätze pro Bundesstaat mit der deutlich höheren Zahl der eingereichten „Registrations of Interest“ (ROIs) von potenziellen Migranten vergleicht. So erhielt Südaustralien beispielsweise nur 1.700 Plätze für die Unterklasse 491, verzeichnete im dritten Quartal jedoch über 6.200 ROIs – ein deutliches Zeichen für den harten Wettbewerb. Der Artikel warnt Bewerber davor, eine ROI mit einer tatsächlichen Nominierung oder Visaeinladung zu verwechseln; jeder Schritt ist eigenständig und erfolgt nacheinander. Viele Kandidaten gehen fälschlicherweise davon aus, dass eine ROI ihnen einen Platz garantiert, und buchen deshalb frühzeitig Flüge oder kündigen ihre Jobs. Mobilitätsberater sollten Mitarbeiter über realistische Zeitpläne informieren und parallel alternative Strategien wie Arbeitgebersponsoring empfehlen. Die Analyse legt zudem nahe, weniger ausgelastete Bundesstaaten wie Tasmanien ins Visier zu nehmen, das zwar 800 Plätze anbietet, bisher aber nur 950 ROIs verzeichnet.
Quelle: AusVisa