
China verstärkt seine Bemühungen zur Wiederbelebung des Incoming-Tourismus und verlängert seine einseitige visafreie Regelung für über 40 Länder um weitere 12 Monate. Zudem wird Schweden in das Programm aufgenommen. Laut einer Mitteilung des Außenministeriums vom 4. November 2025 dürfen Inhaber eines regulären Reisepasses aus teilnehmenden Ländern – darunter Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Spanien, die Schweiz, Irland und Ungarn – weiterhin bis zum 31. Dezember 2026 ohne Visum nach Festlandchina einreisen, sei es zu Geschäfts-, Tourismus-, Familienbesuchen oder Transitzwecken. Aufenthalte von bis zu 30 Tagen pro Reise bleiben erlaubt. Schweden tritt dem Programm am 10. November 2025 bei.
Das visafreie Pilotprojekt, das Ende 2023 zunächst für sechs EU-Mitgliedstaaten gestartet wurde, wurde seither geografisch und zeitlich schrittweise ausgeweitet. Regierungsdaten zeigen, dass im dritten Quartal 2025 insgesamt 7,24 Millionen ausländische Besucher von der visafreien Einreise profitierten – ein Plus von 48 Prozent im Jahresvergleich und über 72 Prozent aller ausländischen Einreisen. Peking sieht in der Maßnahme einen kostengünstigen Impuls für Geschäftsreisen, Messen und hochwertigen Tourismus und sendet damit ein Signal der politischen Stabilität an multinationale Investoren.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die Verlängerung eine willkommene Planungssicherheit für das Jahr 2026. Europäische Hauptsitze können nun China-Besuche, Due-Diligence-Reisen und Messe-Delegationen ohne Berücksichtigung von Visabearbeitungszeiten oder Konsulatsgebühren planen. Schwedische Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Automobilindustrie – beide mit bedeutender Präsenz in China – profitieren unmittelbar. Auch die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte wird robuster: Kandidaten aus visafreien Ländern können kurzfristig zu Vorstellungsgesprächen oder Kurzaufenthalten einfliegen.
Praktische Hinweise: Reisende müssen einen regulären Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit sowie einen Nachweis über die Weiterreise besitzen; die 30-Tage-Frist beginnt mit der Einreise und aufeinanderfolgende Aufenthalte werden nicht empfohlen. Wer in China arbeiten, studieren oder journalistisch tätig sein möchte, benötigt weiterhin vorab das entsprechende Visum. Fluggesellschaften wurden angewiesen, ihre DCS-Systeme und TIMATIC-Profile vor dem 10. November zu aktualisieren, um die Aufnahme Schwedens zu berücksichtigen.
Mit diesem Schritt bleibt China im Wettbewerb mit Geschäftszentren wie Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die nach der Pandemie verstärkt um Besucher werben. Experten erwarten weitere Liberalisierungen, möglicherweise mit zusätzlichen nordischen und Nahost-Staaten, sofern das Programm weiterhin zweistelliges Wachstum bei hochpreisigen Ankünften erzielt.
Das visafreie Pilotprojekt, das Ende 2023 zunächst für sechs EU-Mitgliedstaaten gestartet wurde, wurde seither geografisch und zeitlich schrittweise ausgeweitet. Regierungsdaten zeigen, dass im dritten Quartal 2025 insgesamt 7,24 Millionen ausländische Besucher von der visafreien Einreise profitierten – ein Plus von 48 Prozent im Jahresvergleich und über 72 Prozent aller ausländischen Einreisen. Peking sieht in der Maßnahme einen kostengünstigen Impuls für Geschäftsreisen, Messen und hochwertigen Tourismus und sendet damit ein Signal der politischen Stabilität an multinationale Investoren.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die Verlängerung eine willkommene Planungssicherheit für das Jahr 2026. Europäische Hauptsitze können nun China-Besuche, Due-Diligence-Reisen und Messe-Delegationen ohne Berücksichtigung von Visabearbeitungszeiten oder Konsulatsgebühren planen. Schwedische Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Automobilindustrie – beide mit bedeutender Präsenz in China – profitieren unmittelbar. Auch die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte wird robuster: Kandidaten aus visafreien Ländern können kurzfristig zu Vorstellungsgesprächen oder Kurzaufenthalten einfliegen.
Praktische Hinweise: Reisende müssen einen regulären Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit sowie einen Nachweis über die Weiterreise besitzen; die 30-Tage-Frist beginnt mit der Einreise und aufeinanderfolgende Aufenthalte werden nicht empfohlen. Wer in China arbeiten, studieren oder journalistisch tätig sein möchte, benötigt weiterhin vorab das entsprechende Visum. Fluggesellschaften wurden angewiesen, ihre DCS-Systeme und TIMATIC-Profile vor dem 10. November zu aktualisieren, um die Aufnahme Schwedens zu berücksichtigen.
Mit diesem Schritt bleibt China im Wettbewerb mit Geschäftszentren wie Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die nach der Pandemie verstärkt um Besucher werben. Experten erwarten weitere Liberalisierungen, möglicherweise mit zusätzlichen nordischen und Nahost-Staaten, sofern das Programm weiterhin zweistelliges Wachstum bei hochpreisigen Ankünften erzielt.
Quelle: Xinhua