
Nur wenige Stunden nach der Vorstellung seines Einwanderungsplans stellte die Regierung Legault klar, dass das Quebec Experience Program (PEQ) – lange Zeit das Aushängeschild der Provinz für eine beschleunigte Einbürgerung – am 19. November eingestellt wird. Minister Roberge erklärte gegenüber Journalisten, dass die laufenden PEQ-Aufnahmen die jährlichen Zahlen künstlich aufgebläht und die Bemühungen zur Stabilisierung der Aufnahme auf 45.000 untergraben hätten.
Im Rahmen des PEQ konnten ausländische Absolventen, die ihr Studium in Quebec abgeschlossen hatten, sowie Fachkräfte mit zwölf Monaten lokaler Berufserfahrung bereits in sechs Monaten eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Mit der Abschaffung müssen sich Bewerber nun über die regulären Programme für Fachkräfte oder Pilotprogramme bewerben, die auf einem Punktesystem basieren und strengere Französischkenntnisse voraussetzen.
Universitäten befürchten Wettbewerbsnachteile: McGill und Concordia hatten das PEQ als Weg beworben, der höhere Studiengebühren ausgleicht. Ohne dieses Programm rechnen Personalvermittler damit, dass einige internationale Studierende – insbesondere aus Asien und Lateinamerika – Provinzen wie Ontario oder British Columbia bevorzugen, wo Inhaber von Arbeitserlaubnissen nach dem Studium über das föderale Express Entry ohne provinziellen Sprachtest wechseln können.
Auch Arbeitgeber aus den Bereichen Technologie und visuelle Effekte, die vor allem in Montreal angesiedelt sind, warnen, dass das Auslaufen des PEQ die Bindung von Nachwuchskräften erschwert, die mit Arbeitserlaubnissen nach dem Studium eingestellt wurden. Unternehmen sollten daher ihre derzeitigen PEQ-qualifizierten Mitarbeiter überprüfen und Anträge vor dem 19. November stellen, während sie gleichzeitig föderale PNP-Optionen für zukünftige Einstellungen prüfen.
Strategisch zeigt der Kurswechsel Quebecs einen landesweiten Trend: Die Provinzen richten ihre Einwanderungspolitik stärker an der Kapazität für Wohnraum und sprachliche Integration aus, auch wenn das bedeutet, beliebte Schnellverfahren aufzugeben.
Im Rahmen des PEQ konnten ausländische Absolventen, die ihr Studium in Quebec abgeschlossen hatten, sowie Fachkräfte mit zwölf Monaten lokaler Berufserfahrung bereits in sechs Monaten eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Mit der Abschaffung müssen sich Bewerber nun über die regulären Programme für Fachkräfte oder Pilotprogramme bewerben, die auf einem Punktesystem basieren und strengere Französischkenntnisse voraussetzen.
Universitäten befürchten Wettbewerbsnachteile: McGill und Concordia hatten das PEQ als Weg beworben, der höhere Studiengebühren ausgleicht. Ohne dieses Programm rechnen Personalvermittler damit, dass einige internationale Studierende – insbesondere aus Asien und Lateinamerika – Provinzen wie Ontario oder British Columbia bevorzugen, wo Inhaber von Arbeitserlaubnissen nach dem Studium über das föderale Express Entry ohne provinziellen Sprachtest wechseln können.
Auch Arbeitgeber aus den Bereichen Technologie und visuelle Effekte, die vor allem in Montreal angesiedelt sind, warnen, dass das Auslaufen des PEQ die Bindung von Nachwuchskräften erschwert, die mit Arbeitserlaubnissen nach dem Studium eingestellt wurden. Unternehmen sollten daher ihre derzeitigen PEQ-qualifizierten Mitarbeiter überprüfen und Anträge vor dem 19. November stellen, während sie gleichzeitig föderale PNP-Optionen für zukünftige Einstellungen prüfen.
Strategisch zeigt der Kurswechsel Quebecs einen landesweiten Trend: Die Provinzen richten ihre Einwanderungspolitik stärker an der Kapazität für Wohnraum und sprachliche Integration aus, auch wenn das bedeutet, beliebte Schnellverfahren aufzugeben.
Quelle: CityNews Montreal