
Der aktualisierte föderale Einwanderungsplan für 2026 senkt stillschweigend die Aufnahme von Flüchtlingen und humanitären Schutzsuchenden auf 49.000, verglichen mit rund 58.000 in diesem Jahr. Am 6. November erklärten Beamte gegenüber The Canadian Press, die Anpassung richte sich nach den finanziellen Rahmenbedingungen und den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes, während Interessenvertretungen davor warnten, dass Tausende dadurch in der Schwebe bleiben könnten.
Der Plan sieht weiterhin eine einmalige Maßnahme vor, um 115.000 bereits in Kanada geschützte Personen zu regulieren, doch die Zahl der Neuankömmlinge über Umsiedlungsprogramme wird schrumpfen. Spezielle humanitäre Korridore für Hongkong, die Ukraine und den Sudan bleiben zwar offen, bieten aber nur 5.800 Plätze – deutlich weniger als die derzeitigen Antragszahlen.
Roy Lee von der Hong Kong Pathways Alliance forderte eine eigenständige Erhöhung der Aufnahmezahlen und verwies auf einen Rückstau von über 50.000 Anträgen. Der Canadian Council for Refugees argumentiert unterdessen, dass die Reduzierung zukünftiger Plätze bei gleichzeitiger Abarbeitung der Rückstände einem „Peter-zu-Paul-Schieben“ gleichkomme.
Für Mobilitäts- und Umsiedlungsteams, die mit NGOs und UN-Organisationen zusammenarbeiten, bedeutet dies: Weniger bundesstaatliche Vermittlungsplätze und längere Bearbeitungszeiten sind zu erwarten. Arbeitgeber, die geschützte Personen einstellen wollen, sollten mehr Zeit für die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen einplanen, da die endgültige Erteilung der Daueraufenthaltsgenehmigung mehrere Jahre dauern kann.
Die Kürzung unterstreicht zudem Ottawas übergeordnete Strategie: Das Gesamtziel für Daueraufenthalte bleibt bei 380.000, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf wirtschaftlich ausgewählte Arbeitskräfte.
Der Plan sieht weiterhin eine einmalige Maßnahme vor, um 115.000 bereits in Kanada geschützte Personen zu regulieren, doch die Zahl der Neuankömmlinge über Umsiedlungsprogramme wird schrumpfen. Spezielle humanitäre Korridore für Hongkong, die Ukraine und den Sudan bleiben zwar offen, bieten aber nur 5.800 Plätze – deutlich weniger als die derzeitigen Antragszahlen.
Roy Lee von der Hong Kong Pathways Alliance forderte eine eigenständige Erhöhung der Aufnahmezahlen und verwies auf einen Rückstau von über 50.000 Anträgen. Der Canadian Council for Refugees argumentiert unterdessen, dass die Reduzierung zukünftiger Plätze bei gleichzeitiger Abarbeitung der Rückstände einem „Peter-zu-Paul-Schieben“ gleichkomme.
Für Mobilitäts- und Umsiedlungsteams, die mit NGOs und UN-Organisationen zusammenarbeiten, bedeutet dies: Weniger bundesstaatliche Vermittlungsplätze und längere Bearbeitungszeiten sind zu erwarten. Arbeitgeber, die geschützte Personen einstellen wollen, sollten mehr Zeit für die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen einplanen, da die endgültige Erteilung der Daueraufenthaltsgenehmigung mehrere Jahre dauern kann.
Die Kürzung unterstreicht zudem Ottawas übergeordnete Strategie: Das Gesamtziel für Daueraufenthalte bleibt bei 380.000, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf wirtschaftlich ausgewählte Arbeitskräfte.