
Bei einem Treffen der sektoralen Konferenz zur Kindheit in Madrid bestätigte die Sozialministerin der Kanarischen Inseln, Candelaria Delgado, dass der lang erwartete nationale Fonds in Höhe von 100 Millionen Euro zur Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Migranten „innerhalb von 30 bis 40 Tagen“ endlich freigegeben wird. Nach der Sitzung am 7. November begrüßte Delgado diesen Durchbruch, forderte jedoch, die Finanzierung über ein einzelnes Haushaltsjahr hinaus zu verlängern und so anzupassen, dass die Unterstützung bis zum Erreichen der Volljährigkeit der Kinder gewährleistet ist.
Das Archipel beherbergt derzeit mehr als 4.500 Minderjährige nach einem starken Anstieg der Atlantiküberquerungen; seit Ende August gab es nur 16 Verlegungen auf das Festland. Die Kanarischen Inseln schlossen sich mehreren anderen autonomen Gemeinschaften an und forderten mehrjährige Zusagen sowie zusätzliches Personal für die überlasteten Unterdelegationen der Zentralregierung und Jugendgerichte.
Im Rahmen des im März genehmigten überarbeiteten Ausländergesetzes können Regionen Verlegungen von Minderjährigen aus Brennpunkten wie Ceuta, Melilla und den Kanarischen Inseln nicht mehr ablehnen. Der 100-Millionen-Euro-Topf aus Madrid soll neue Aufnahmeplätze in ganz Spanien finanzieren, doch mehrere Binnenregionen kritisieren die Zuweisungsformel als zu eng, während Castilla-La Mancha den Betrag bereits als „unzureichend“ bezeichnet hat.
Für Manager im Bereich globale Mobilität, die Mitarbeiter auf die Inseln versetzen, ist die Debatte von Bedeutung, da Hotelzimmer und Mietwohnungen als Notunterkünfte beschlagnahmt werden, was die Unterkunftskosten in die Höhe treibt. Unternehmen sollten zudem mit verstärkter öffentlicher Kontrolle großer Unternehmensverlegungen rechnen, solange das Thema der Kinder-Migration politisch hochbrisant bleibt.
Das Archipel beherbergt derzeit mehr als 4.500 Minderjährige nach einem starken Anstieg der Atlantiküberquerungen; seit Ende August gab es nur 16 Verlegungen auf das Festland. Die Kanarischen Inseln schlossen sich mehreren anderen autonomen Gemeinschaften an und forderten mehrjährige Zusagen sowie zusätzliches Personal für die überlasteten Unterdelegationen der Zentralregierung und Jugendgerichte.
Im Rahmen des im März genehmigten überarbeiteten Ausländergesetzes können Regionen Verlegungen von Minderjährigen aus Brennpunkten wie Ceuta, Melilla und den Kanarischen Inseln nicht mehr ablehnen. Der 100-Millionen-Euro-Topf aus Madrid soll neue Aufnahmeplätze in ganz Spanien finanzieren, doch mehrere Binnenregionen kritisieren die Zuweisungsformel als zu eng, während Castilla-La Mancha den Betrag bereits als „unzureichend“ bezeichnet hat.
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Quelle: Europa Press
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