
Hoteliers im Süden Gran Canarias schlagen Alarm, nachdem Brüssel bestätigt hat, dass die kommende ETIAS-Reisegenehmigung – ursprünglich für Ende 2026 geplant – nun 20 € statt der ursprünglich angekündigten 7 € kosten wird. Die Erhöhung, die die Europäische Kommission Anfang Oktober beschlossen hat und am 7. November lokal bekannt wurde, soll zusätzliche Betriebskosten decken. Branchenvertreter befürchten jedoch, dass dies preissensible Besucher aus Großbritannien und den nordischen Ländern abschrecken könnte – Märkte, die etwa 65 % der Übernachtungen in Maspalomas und Mogán ausmachen.
ETIAS wird von visumfreien Reisenden verlangen, vor der Einreise in ein Schengen-Land, darunter Spanien, ein Online-Formular auszufüllen und die Gebühr zu bezahlen. Die Genehmigung bleibt drei Jahre gültig. Die Hoteliersvereinigung Gran Canarias schätzt, dass schon ein Rückgang der Ankünfte um 1 % aufgrund der höheren Gebühr die lokalen Einnahmen um 25 Millionen Euro jährlich schmälern könnte. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter bereiten bereits Informationskampagnen vor, um unangenehme Überraschungen am Flughafen zu vermeiden.
Aus Sicht von Mobilitätsprogrammen sollten multinationale Unternehmen, die nicht-EU-Mitarbeiter für kurze Einsätze nach Spanien entsenden, die 20 € Gebühr sowie mögliche Verzögerungen während der sechsmonatigen Einführungsphase in ihre Reisebudgets einplanen. Arbeitgeber müssen möglicherweise auch ihre Fürsorgepflichten anpassen, da bei einer ETIAS-Ablehnung den Fluggesellschaften das Boarding verweigert werden muss.
Dieser Fall zeigt, wie scheinbar kleine regulatorische Änderungen auf EU-Ebene weitreichende Auswirkungen auf die regionalen Wirtschaften Spaniens haben können. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat Madrid gebeten, sich für eine „Sonne-und-Strand“-Ausnahme einzusetzen oder, falls dies nicht gelingt, einen aggressiven Marketingfonds zur Abfederung möglicher Nachfragerückgänge zu schaffen. Die Kommission hingegen betont, dass eine Gleichbehandlung im Schengen-Raum nicht verhandelbar ist.
ETIAS wird von visumfreien Reisenden verlangen, vor der Einreise in ein Schengen-Land, darunter Spanien, ein Online-Formular auszufüllen und die Gebühr zu bezahlen. Die Genehmigung bleibt drei Jahre gültig. Die Hoteliersvereinigung Gran Canarias schätzt, dass schon ein Rückgang der Ankünfte um 1 % aufgrund der höheren Gebühr die lokalen Einnahmen um 25 Millionen Euro jährlich schmälern könnte. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter bereiten bereits Informationskampagnen vor, um unangenehme Überraschungen am Flughafen zu vermeiden.
Aus Sicht von Mobilitätsprogrammen sollten multinationale Unternehmen, die nicht-EU-Mitarbeiter für kurze Einsätze nach Spanien entsenden, die 20 € Gebühr sowie mögliche Verzögerungen während der sechsmonatigen Einführungsphase in ihre Reisebudgets einplanen. Arbeitgeber müssen möglicherweise auch ihre Fürsorgepflichten anpassen, da bei einer ETIAS-Ablehnung den Fluggesellschaften das Boarding verweigert werden muss.
Dieser Fall zeigt, wie scheinbar kleine regulatorische Änderungen auf EU-Ebene weitreichende Auswirkungen auf die regionalen Wirtschaften Spaniens haben können. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat Madrid gebeten, sich für eine „Sonne-und-Strand“-Ausnahme einzusetzen oder, falls dies nicht gelingt, einen aggressiven Marketingfonds zur Abfederung möglicher Nachfragerückgänge zu schaffen. Die Kommission hingegen betont, dass eine Gleichbehandlung im Schengen-Raum nicht verhandelbar ist.
Quelle: Maspalomas24h
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