
Spanien bleibt eines der weltweit führenden Zielländer für Migration, doch die Zahl der Neuankömmlinge ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Laut dem frisch veröffentlichten „International Migration Outlook 2025“ der OECD nahm Spanien 2024 368.000 neue dauerhafte Migranten auf – 1,8 % weniger als 2023. Trotz dieses Rückgangs liegen die Zuwanderungszahlen immer noch 50 % über dem Niveau von 2019 vor der Pandemie, was Spanien auf Platz fünf der OECD-Zielländer hinter den USA, Deutschland, Kanada und Großbritannien hält.
Der Bericht hebt hervor, dass vor allem Staatsangehörige aus Lateinamerika und Nordafrika das Wachstum vorantreiben: Kolumbien, Marokko und Venezuela führen die Herkunftsländerliste an, während auch die Ankünfte aus Peru zugenommen haben. Familienzusammenführung bleibt der wichtigste Zuwanderungskanal (39 %), gefolgt von der Freizügigkeit innerhalb der EU (32 %) und Arbeitsmigration (17 %). Spanien verzeichnete zudem mit 164.000 Asylanträgen einen Rekord – ein Anstieg von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr – und unterstreicht damit seine doppelte Rolle als wirtschaftlicher Magnet und humanitäres Zufluchtsland.
Politische Entscheidungsträger können sich daran erfreuen, dass sich die jüngsten regulatorischen Reformen bewähren. Die im November 2024 verabschiedete und ab Mai 2025 in Kraft tretende neue Einwanderungsverordnung vereinfacht Verlängerungen, vereinheitlicht Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse und erweitert die Arbeitsrechte für Studierende – alles mit dem Ziel, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern. Die OECD stellt fest, dass die geschlechtsspezifische Beschäftigungslücke unter Migranten in Spanien deutlich kleiner geworden ist, obwohl befristete Arbeitsverträge und bezahlbarer Wohnraum weiterhin strukturelle Herausforderungen darstellen.
Blickt man nach vorn, plant die Regierung, in den nächsten drei Jahren bis zu 900.000 undokumentierte Bewohner zu legalisieren und hat das „Goldene Visum“ abgeschafft. Arbeitgeber in der Landwirtschaft, im Gastgewerbe und im Baugewerbe – Branchen, die stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind – setzen sich bereits für flexiblere Quoten für Saisonarbeiter im Rahmen der überarbeiteten GECCO-Verordnung ein. Für Personalverantwortliche ist die wichtigste Erkenntnis, dass Spanien offen bleibt, die Zeitpläne für die Talentakquise jedoch leicht geringere Ankunftszahlen und sich ändernde Genehmigungskategorien berücksichtigen müssen.
Für Mobility-Manager unterstreichen die OECD-Zahlen die Bedeutung einer starken Infrastruktur für Zielort-Dienstleistungen, insbesondere Sprachkurse und Wohnungsunterstützung in zweitklassigen Städten, die einen wachsenden Anteil der Neuankömmlinge aufnehmen. Unternehmen sollten zudem den bevorstehenden „Plan de Integración e Interculturalidad 2025-27“ im Blick behalten, der voraussichtlich neue Verpflichtungen zur Unternehmensvielfalt einführen wird.
Der Bericht hebt hervor, dass vor allem Staatsangehörige aus Lateinamerika und Nordafrika das Wachstum vorantreiben: Kolumbien, Marokko und Venezuela führen die Herkunftsländerliste an, während auch die Ankünfte aus Peru zugenommen haben. Familienzusammenführung bleibt der wichtigste Zuwanderungskanal (39 %), gefolgt von der Freizügigkeit innerhalb der EU (32 %) und Arbeitsmigration (17 %). Spanien verzeichnete zudem mit 164.000 Asylanträgen einen Rekord – ein Anstieg von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr – und unterstreicht damit seine doppelte Rolle als wirtschaftlicher Magnet und humanitäres Zufluchtsland.
Politische Entscheidungsträger können sich daran erfreuen, dass sich die jüngsten regulatorischen Reformen bewähren. Die im November 2024 verabschiedete und ab Mai 2025 in Kraft tretende neue Einwanderungsverordnung vereinfacht Verlängerungen, vereinheitlicht Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse und erweitert die Arbeitsrechte für Studierende – alles mit dem Ziel, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern. Die OECD stellt fest, dass die geschlechtsspezifische Beschäftigungslücke unter Migranten in Spanien deutlich kleiner geworden ist, obwohl befristete Arbeitsverträge und bezahlbarer Wohnraum weiterhin strukturelle Herausforderungen darstellen.
Blickt man nach vorn, plant die Regierung, in den nächsten drei Jahren bis zu 900.000 undokumentierte Bewohner zu legalisieren und hat das „Goldene Visum“ abgeschafft. Arbeitgeber in der Landwirtschaft, im Gastgewerbe und im Baugewerbe – Branchen, die stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind – setzen sich bereits für flexiblere Quoten für Saisonarbeiter im Rahmen der überarbeiteten GECCO-Verordnung ein. Für Personalverantwortliche ist die wichtigste Erkenntnis, dass Spanien offen bleibt, die Zeitpläne für die Talentakquise jedoch leicht geringere Ankunftszahlen und sich ändernde Genehmigungskategorien berücksichtigen müssen.
Für Mobility-Manager unterstreichen die OECD-Zahlen die Bedeutung einer starken Infrastruktur für Zielort-Dienstleistungen, insbesondere Sprachkurse und Wohnungsunterstützung in zweitklassigen Städten, die einen wachsenden Anteil der Neuankömmlinge aufnehmen. Unternehmen sollten zudem den bevorstehenden „Plan de Integración e Interculturalidad 2025-27“ im Blick behalten, der voraussichtlich neue Verpflichtungen zur Unternehmensvielfalt einführen wird.
Quelle: Getafe Central
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