
Der Inselrat (Consell) von Formentera genehmigte am 7. November eine außerordentliche Haushaltsänderung, um 3,2 Millionen Euro aus dem Überschuss des Vorjahres für bereits entstandene Ausgaben zur Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten bereitzustellen. Die Abstimmung fand in einer Dringlichkeitssitzung statt und wurde von der regierenden Koalition Sa Unió unterstützt; die Opposition enthielt sich, und ein unabhängiges Ratsmitglied stimmte dagegen.
Die Verantwortlichen erklärten, dass die Finanzspritze notwendig sei, um überfällige Rechnungen für Unterkunft, Bildung und psychologische Betreuung von Dutzenden Minderjährigen, die unter der gesetzlichen Vormundschaft des Rates stehen, zu begleichen. Die Balearen, zu denen auch Formentera gehört, verzeichnen in diesem Jahr eine stetige Zunahme kleiner Boote mit Migranten, was die lokalen Behörden – traditionell auf den Tourismussektor ausgerichtet – dazu zwingt, verstärkt Aufgaben im Kinderschutz zu übernehmen.
Die Haushaltsänderung sieht zudem kleinere Beträge für Reparaturen am Fußballstadion und Verträge mit der Steuerbehörde vor, der Großteil der Mittel fließt jedoch in migrationsbedingte Kosten. Die Führung Formenteras warnte, dass ohne die zugesagten Mittelüberweisungen der Zentralregierung im Jahr 2026 weitere Entnahmen aus den Rücklagen nötig werden könnten.
Aus Arbeitgebersicht verdeutlicht die Entscheidung, wie stark die Migrationsbelastungen die kommunalen Finanzen auf den tourismusabhängigen Inseln strapazieren. Mobilitätsprogramme, die Personal auf die Balearen verlagern, könnten mit höheren kommunalen Steuern oder Gebühren konfrontiert werden, da die lokalen Verwaltungen ihre Haushalte neu ausbalancieren müssen.
Die Verantwortlichen erklärten, dass die Finanzspritze notwendig sei, um überfällige Rechnungen für Unterkunft, Bildung und psychologische Betreuung von Dutzenden Minderjährigen, die unter der gesetzlichen Vormundschaft des Rates stehen, zu begleichen. Die Balearen, zu denen auch Formentera gehört, verzeichnen in diesem Jahr eine stetige Zunahme kleiner Boote mit Migranten, was die lokalen Behörden – traditionell auf den Tourismussektor ausgerichtet – dazu zwingt, verstärkt Aufgaben im Kinderschutz zu übernehmen.
Die Haushaltsänderung sieht zudem kleinere Beträge für Reparaturen am Fußballstadion und Verträge mit der Steuerbehörde vor, der Großteil der Mittel fließt jedoch in migrationsbedingte Kosten. Die Führung Formenteras warnte, dass ohne die zugesagten Mittelüberweisungen der Zentralregierung im Jahr 2026 weitere Entnahmen aus den Rücklagen nötig werden könnten.
Aus Arbeitgebersicht verdeutlicht die Entscheidung, wie stark die Migrationsbelastungen die kommunalen Finanzen auf den tourismusabhängigen Inseln strapazieren. Mobilitätsprogramme, die Personal auf die Balearen verlagern, könnten mit höheren kommunalen Steuern oder Gebühren konfrontiert werden, da die lokalen Verwaltungen ihre Haushalte neu ausbalancieren müssen.
Quelle: Cadena SER – Radio Ibiza