
Die Europäische Kommission hat am 7. November die Visabestimmungen für russische Staatsangehörige verschärft: Mehrfacheinreisen mit Schengen-Visa sind künftig nicht mehr möglich, und Antragsteller müssen bei jeder Reise ein vollständiges Konsularinterview absolvieren. Diese Maßnahme, die von allen 27 Mitgliedstaaten einstimmig beschlossen wurde, ist eine direkte Reaktion auf das, was Brüssel als Moskaus „Instrumentalisierung der Migration“ und Sabotagedrohungen bezeichnet.
Das spanische Außenministerium bestätigte, dass die Konsulate in Moskau und St. Petersburg ihre Terminvergabesysteme sofort anpassen werden, und warnte Reisende vor längeren Bearbeitungszeiten. Im Jahr 2024 stellte Spanien rund 154.000 Visa an russische Staatsbürger aus – ein Rückgang von 70 % gegenüber der Zeit vor Covid, aber weiterhin ein wichtiger Markt für Luxus-Einzelhändler in Barcelona, Marbella und Madrid.
Fluggesellschaften wie Iberia und Vueling, die auf saisonale Charterflüge angewiesen sind, überprüfen angesichts der unsicheren Nachfrage ihre Winterflugpläne. Unternehmen, die russische Führungskräfte zu spanischen Tochtergesellschaften entsenden, sollten sich auf Einreisevisa für eine einmalige Einreise einstellen und für jede Reise mehr Vorlaufzeit einplanen. Die neue Regelung betrifft keine Aufenthaltsgenehmigungen, doch die spanische Polizei wird verstärkt stichprobenartige Kontrollen an den Außengrenzen durchführen.
Tourismusbehörden auf den Kanarischen Inseln, die bereits mit Bedenken wegen ETIAS kämpfen, befürchten, dass die strengere Politik die Zahl der zahlungskräftigen russischen Besucher weiter reduzieren könnte. Die Kommission betont jedoch, dass Sicherheitsaspekte wirtschaftliche Überlegungen überwiegen: „Der Besuch der EU ist ein Privileg, kein Recht“, erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Das spanische Außenministerium bestätigte, dass die Konsulate in Moskau und St. Petersburg ihre Terminvergabesysteme sofort anpassen werden, und warnte Reisende vor längeren Bearbeitungszeiten. Im Jahr 2024 stellte Spanien rund 154.000 Visa an russische Staatsbürger aus – ein Rückgang von 70 % gegenüber der Zeit vor Covid, aber weiterhin ein wichtiger Markt für Luxus-Einzelhändler in Barcelona, Marbella und Madrid.
Fluggesellschaften wie Iberia und Vueling, die auf saisonale Charterflüge angewiesen sind, überprüfen angesichts der unsicheren Nachfrage ihre Winterflugpläne. Unternehmen, die russische Führungskräfte zu spanischen Tochtergesellschaften entsenden, sollten sich auf Einreisevisa für eine einmalige Einreise einstellen und für jede Reise mehr Vorlaufzeit einplanen. Die neue Regelung betrifft keine Aufenthaltsgenehmigungen, doch die spanische Polizei wird verstärkt stichprobenartige Kontrollen an den Außengrenzen durchführen.
Tourismusbehörden auf den Kanarischen Inseln, die bereits mit Bedenken wegen ETIAS kämpfen, befürchten, dass die strengere Politik die Zahl der zahlungskräftigen russischen Besucher weiter reduzieren könnte. Die Kommission betont jedoch, dass Sicherheitsaspekte wirtschaftliche Überlegungen überwiegen: „Der Besuch der EU ist ein Privileg, kein Recht“, erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Quelle: Canarias7
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