
Auf der Tourismusmesse Festuris, die am 8. November in Gramado stattfand, feierte der mexikanische Gastgewerberiese Grupo Xcaret die Entscheidung der mexikanischen Regierung, ab Februar 2026 das elektronische Visum (e-Visum) für brasilianische Staatsbürger wieder einzuführen. Damit wird die 2022 eingeführte Pflicht für ein physisches Visum aufgehoben, die die Ankünfte brasilianischer Touristen in Cancun und der Riviera Maya stark eingebremst hatte.
Im wiederhergestellten System können Brasilianer künftig erneut online einen Antrag stellen, eine Gebühr von 51 US-Dollar zahlen und innerhalb von 48 Stunden eine Reisegenehmigung per E-Mail erhalten. Ein persönliches Interview oder die Abgabe des Reisepasses entfallen, wodurch die Bearbeitungszeit von derzeit vier bis sechs Wochen auf nur zwei Tage verkürzt wird. Das e-Visum erlaubt mehrfache Einreisen von jeweils bis zu 180 Tagen innerhalb einer Gültigkeitsdauer von fünf Jahren und bringt Mexikos Visapolitik damit auf Augenhöhe mit Kolumbien und Costa Rica – wichtigen Konkurrenten im brasilianischen Freizeit- und MICE-Reisemarkt.
Lizeth Álvarez, Vertriebsleiterin von Grupo Xcaret, erklärte gegenüber PANROTAS, dass das Unternehmen erwartet, dass die Ankünfte brasilianischer Touristen bis Ende 2026 wieder das Vorkrisenniveau erreichen und Mexiko als viertwichtigsten Herkunftsmarkt für Brasilianer festigen wird. Xcaret plant, sein Marketingbudget für Brasilien zu verdoppeln, den portugiesischsprachigen Callcenter-Support wieder einzuführen und die Kontingente mit Azul, Latam und Copa Airlines neu zu verhandeln, um für die Schulferienzeit aggressive Sitzplatzblöcke zu sichern.
Auch für Mobility Manager ist die Änderung von großer Bedeutung. Brasilianische Unternehmen aus den Bereichen Öl und Gas, Agrarwirtschaft und Technologie stationieren häufig Projektteams in Mexiko für Lateinamerika-weite Rollouts. Das e-Visum eliminiert teure Kurierfahrten für Reisepässe und verkürzt die Vorlaufzeiten für Dienstreisen erheblich. Multinationale Unternehmen müssen jedoch ihre internen Reisegenehmigungsprozesse anpassen und die Reisendenprofile in ihren Online-Buchungstools aktualisieren, um die neue visafreie Regelung abzubilden.
Brasilianische Travel-Management-Unternehmen (TMCs) begrüßten die Nachricht zwar schnell, warnten jedoch davor, dass die Nachfrage steigen könnte, bevor die Flugkapazitäten vollständig wiederhergestellt sind, was bis Mitte 2026 zu steigenden Flugpreisen führen könnte. Sie raten Kunden mit Konferenz- oder Incentive-Reisen Anfang 2026, jetzt bereits Sitzplätze zu sichern und ihre Duty-of-Care-Systeme so zu aktualisieren, dass Ankunfts-QR-Codes und elektronische Einreisebelege automatisch erfasst werden.
Im wiederhergestellten System können Brasilianer künftig erneut online einen Antrag stellen, eine Gebühr von 51 US-Dollar zahlen und innerhalb von 48 Stunden eine Reisegenehmigung per E-Mail erhalten. Ein persönliches Interview oder die Abgabe des Reisepasses entfallen, wodurch die Bearbeitungszeit von derzeit vier bis sechs Wochen auf nur zwei Tage verkürzt wird. Das e-Visum erlaubt mehrfache Einreisen von jeweils bis zu 180 Tagen innerhalb einer Gültigkeitsdauer von fünf Jahren und bringt Mexikos Visapolitik damit auf Augenhöhe mit Kolumbien und Costa Rica – wichtigen Konkurrenten im brasilianischen Freizeit- und MICE-Reisemarkt.
Lizeth Álvarez, Vertriebsleiterin von Grupo Xcaret, erklärte gegenüber PANROTAS, dass das Unternehmen erwartet, dass die Ankünfte brasilianischer Touristen bis Ende 2026 wieder das Vorkrisenniveau erreichen und Mexiko als viertwichtigsten Herkunftsmarkt für Brasilianer festigen wird. Xcaret plant, sein Marketingbudget für Brasilien zu verdoppeln, den portugiesischsprachigen Callcenter-Support wieder einzuführen und die Kontingente mit Azul, Latam und Copa Airlines neu zu verhandeln, um für die Schulferienzeit aggressive Sitzplatzblöcke zu sichern.
Auch für Mobility Manager ist die Änderung von großer Bedeutung. Brasilianische Unternehmen aus den Bereichen Öl und Gas, Agrarwirtschaft und Technologie stationieren häufig Projektteams in Mexiko für Lateinamerika-weite Rollouts. Das e-Visum eliminiert teure Kurierfahrten für Reisepässe und verkürzt die Vorlaufzeiten für Dienstreisen erheblich. Multinationale Unternehmen müssen jedoch ihre internen Reisegenehmigungsprozesse anpassen und die Reisendenprofile in ihren Online-Buchungstools aktualisieren, um die neue visafreie Regelung abzubilden.
Brasilianische Travel-Management-Unternehmen (TMCs) begrüßten die Nachricht zwar schnell, warnten jedoch davor, dass die Nachfrage steigen könnte, bevor die Flugkapazitäten vollständig wiederhergestellt sind, was bis Mitte 2026 zu steigenden Flugpreisen führen könnte. Sie raten Kunden mit Konferenz- oder Incentive-Reisen Anfang 2026, jetzt bereits Sitzplätze zu sichern und ihre Duty-of-Care-Systeme so zu aktualisieren, dass Ankunfts-QR-Codes und elektronische Einreisebelege automatisch erfasst werden.
Quelle: PANROTAS