Großbritannien orientiert sich am dänischen Asylmodell, während Labour strengere Migrationskontrollen fordert
Ausfall des Pass-Kiosks verursacht stundenlange Warteschlangen am Flughafen Teneriffa Süd wenige Tage nach Einführung des EES
VAE klären Einreisebestimmungen für Inhaber indischer Pässe bei Visum bei Ankunft
Neueste Nachrichten
Anstieg der antieuropäischen Hassverbrechen stellt Polens Flüchtlingsaufnahme auf die Probe
Polizeidaten, die Bloomberg vorliegen, zeigen für 2025 bisher einen Anstieg der Hassverbrechen gegen ukrainische Flüchtlinge in Polen um 40 % im Jahresvergleich. Dieser Trend gefährdet die erfolgreiche Integration von über einer Million Ukrainerinnen und Ukrainern in den Arbeitsmarkt und wirft Fürsorgepflicht-Fragen für Arbeitgeber auf, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind. Die Regierung hat neue kommunale Fördermittel angekündigt, doch NGOs kritisieren weiterhin Lücken bei der Umsetzung. Mobility-Manager sollten ihre Strategien zum Umgang mit sozialen Risiken überdenken und verstärkt in Maßnahmen zum Gemeinschaftsaufbau investieren.
Neuseeland erlaubt internationalen Studierenden – darunter auch Indern – bis zu 25 Stunden pro Woche zu arbeiten
Ab dem 3. November dürfen Inhaber eines Studentenvisums in Neuseeland während des Semesters legal 25 statt 20 Stunden pro Woche arbeiten. Die zusätzlichen fünf Stunden lindern die Lebenshaltungskosten für rund 13.000 indische Studierende und bieten lokalen Arbeitgebern eine größere saisonale Arbeitskraft, obwohl Verstöße gegen die Arbeitszeitbegrenzung weiterhin harte Strafen nach sich ziehen.
Landesweite Streiks im Bahn- und Luftfahrtsektor lähmen Deutschland am 9. November
Getrennte, aber zeitgleiche Streiks der Eisenbahngewerkschaft GDL und der Lufthansa-Kabinengewerkschaft UFO legten am 9. November 2025 den Großteil der Fernzüge sowie Hunderte von Flügen lahm. Die Arbeitsniederlegungen führten zu gestrandeten Reisenden, unterbrochenen Lieferketten und gefährdeten wichtige Fachmessen – ein deutliches Signal für Unternehmen, die auf das deutsche Verkehrsnetz angewiesen sind, ihre Notfallpläne zu stärken.
Canberra erlässt überraschende Ministeranweisung zur Einschränkung internationaler Studentenvisa
Die Regierung Albanese hat stillschweigend die Einwanderungsbehörden ermächtigt, neue Studentenvisa zu verzögern oder abzulehnen, sobald die Universitäten ihre festgelegten Einschreibelimits erreicht haben. Diese Anweisung umgeht das Parlament, lenkt die Nachfrage auf regionale Standorte und könnte den Zustrom qualifizierter Absolventen für australische Arbeitgeber verringern. Bildungseinrichtungen und Unternehmen sollten sich auf strengere Zulassungen internationaler Studierender im Jahr 2026 einstellen.
Großbritannien entsendet Anti-Drohnen-Einheit nach Belgien nach Flughafenschließungen
Großbritannien fliegt Experten für Drohnenabwehr und Ausrüstung nach Belgien ein, nachdem eine Welle von Drohnenvorfällen zu mehreren Flughafenschließungen geführt hat. Dieser Schritt unterstreicht die Sicherheitsrisiken für Geschäftsreisende und könnte anhaltende Unregelmäßigkeiten im Flugplan an den Flughäfen Brüssel und Lüttich auslösen.
Schweizer Volksinitiative zur Bevölkerungsbegrenzung rückt im Vorfeld der Debatte am 9. November erneut in den Fokus
Ein erneuter Medienfokus am 9. November hat die umstrittene Schweizer Initiative „10-Millionen-Grenze“ wieder ins Rampenlicht gerückt. Sollte die Bevölkerung der Initiative zustimmen, würde die Zuwanderung automatisch begrenzt, sobald die Einwohnerzahl 9,5 Millionen erreicht – eine Bedrohung für die Freizügigkeitsregelungen der EU und die Talentakquise der Unternehmen. Arbeitgeber sollten verschiedene Personalentwicklungsszenarien durchspielen und Strategien zur Risikominderung entwickeln.
Flughafen Teneriffa Süd führt biometrisches Ein- und Ausreisesystem der EU ein – Spaniens erster vollständiger Start
Teneriffa Süd hat am 9. November das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU aktiviert und ist damit Spaniens erster vollständig betriebsbereiter EES-Standort außerhalb Madrids. Nicht-EU-Reisende müssen bei der Ankunft nun Fingerabdrücke und Gesichtsdaten erfassen lassen. Diese Neuerung soll die Grenzsicherheit erhöhen und langfristig die Wartezeiten verkürzen, könnte jedoch in den ersten Wochen zu längeren Abfertigungszeiten führen. Für Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und Geschäftsreisende, die ihre Mitarbeiter über die Kanaren leiten, ist dieser Schritt von großer strategischer Bedeutung.
Acht eintägige Streiks legen im Dezember 300 Finnair-Flüge lahm, da Tarifverhandlungen scheitern
Piloten- und Industriegewerkschaften haben ab dem 4. Dezember zu acht eintägigen Streiks aufgerufen, wodurch Finnair 300 Flüge streichen musste und 39.000 Passagiere betroffen sind. Der Streit um eine Lohnerhöhung von 10 % könnte den Reiseverkehr in der Weihnachtszeit sowie den Frachtfluss erheblich beeinträchtigen. Unternehmen sollten ihre Reisepläne für Dezember jetzt überprüfen und alternative Routen sichern.
Kanada stellt Einwanderungsziele für 2026-28 vor und beschleunigten Weg für H-1B-Fachkräfte ein
Ottawas neuer Dreijahresplan senkt die jährlichen Einwanderungsziele auf 380.000, stellt jedoch 1,2 Milliarden CAD bereit, um 1.000 Forscher anzuziehen, und schafft einen Blitzschnellen Arbeitsgenehmigungsprozess für in den USA ansässige H-1B-Inhaber – viele davon Inder. Während sich die Chancen auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für hochqualifizierte Inder verbessern, werden die Kontingente für Studien- und kurzfristige Arbeitsgenehmigungen verschärft.
Reisechaos in Helsinki: 22 Flüge gestrichen und 589 verspätet – Personalmangel trifft Finnair und Partnergesellschaften
Personalmangel im Bodenservice führte am 9. November zu 22 Flugausfällen und fast 600 Verspätungen am Flughafen Helsinki-Vantaa. Finnair überprüft derzeit ihre Notfallpläne, während Rechtsexperten davon ausgehen, dass die meisten Passagiere Anspruch auf Entschädigung nach EU-Verordnung 261 haben. Unternehmen sollten bei Verbindungen über HEL mehr Pufferzeit einplanen und sich auf mögliche Entschädigungsansprüche vorbereiten.
Quebec schließt beliebten PEQ-Einwanderungsweg und leitet ausländische Arbeitskräfte und Absolventen zum PSTQ um
Québec wird sein beliebtes PEQ-Einwanderungsprogramm am 19. November 2025 dauerhaft einstellen. Ausländische Arbeitskräfte und internationale Absolventen müssen künftig über das PSTQ-System der Provinz einen Antrag stellen. Bereits laufende PEQ-Anträge bleiben gültig, neue Anträge werden jedoch nicht mehr akzeptiert. Arbeitgeber müssen nun auf Einladungen über Arrima setzen, die den Arbeitsmarktbedürfnissen Vorrang einräumen, was die Dauer bis zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für aktuelle Bewerber verlängern könnte.