
Die Bundespolizei in Bad Bentheim meldet einen deutlichen Anstieg bei illegalen Waffenfunden entlang des niedersächsischen Abschnitts der deutsch-niederländischen Grenze. Die Zunahme wird auf die im September 2024 wieder eingeführten Kontrollen zurückgeführt. Bis Ende September 2025 wurden bereits 122 Fälle von Verstößen mit Schusswaffen und Messern registriert – mehr als die 112 Fälle im gesamten Jahr 2024 und deutlich mehr als die 41 Fälle im Jahr 2021.
Beschlagnahmte Gegenstände reichen von Schreckschusspistolen mit veränderten Läufen über Pfefferspray, Wurfsterne bis hin zu Schlagringen. Die meisten wurden in Fahrzeugen auf den Autobahnkorridoren A30/A31 sowie in ICE-Zügen auf der Strecke Amsterdam–Frankfurt entdeckt. Polizeichef Michael Schuol bezeichnete die Kontrollen als „vielschichtigen operativen Erfolg“ und betonte, dass die Beschlagnahmungen gewalttätige Straftaten im Inland verhindern.
Für Pendler und Logistikunternehmen bedeuten die verstärkten Kontrollen längere Wartezeiten an den Grenzübergängen Bad Bentheim und Bunde sowie häufigere Ausweiskontrollen in den Zügen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern, die zwischen Enschede, Osnabrück und Bremen pendeln, sollten mögliche Verzögerungen von 15 bis 30 Minuten einplanen und sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter gültige Reisedokumente mitführen und auf Selbstverteidigungssprays verzichten, die in den Niederlanden erlaubt, in Deutschland jedoch verboten sind.
Der Trend zeigt zudem, dass die inneren Schengen-Kontrollen – einst eine Ausnahme – zunehmend zur Dauermaßnahme werden, da Berlin seine Migrations- und Sicherheitspolitik verschärft. Unternehmen sollten die Ablaufdaten der derzeit „vorübergehenden“ Kontrollen im Blick behalten, da Verlängerungen Auswirkungen auf die Einsatzpläne von entsandten Mitarbeitern und Just-in-Time-Lieferketten haben könnten.
Rechtsberater weisen darauf hin, dass Unkenntnis des deutschen Waffengesetzes nicht vor Strafe schützt. Bußgelder beginnen bei 500 Euro und können bis zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Mobility-Teams sollten vor Jahresende aktualisierte Verhaltensregeln für Reisende verbreiten.
Beschlagnahmte Gegenstände reichen von Schreckschusspistolen mit veränderten Läufen über Pfefferspray, Wurfsterne bis hin zu Schlagringen. Die meisten wurden in Fahrzeugen auf den Autobahnkorridoren A30/A31 sowie in ICE-Zügen auf der Strecke Amsterdam–Frankfurt entdeckt. Polizeichef Michael Schuol bezeichnete die Kontrollen als „vielschichtigen operativen Erfolg“ und betonte, dass die Beschlagnahmungen gewalttätige Straftaten im Inland verhindern.
Für Pendler und Logistikunternehmen bedeuten die verstärkten Kontrollen längere Wartezeiten an den Grenzübergängen Bad Bentheim und Bunde sowie häufigere Ausweiskontrollen in den Zügen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern, die zwischen Enschede, Osnabrück und Bremen pendeln, sollten mögliche Verzögerungen von 15 bis 30 Minuten einplanen und sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter gültige Reisedokumente mitführen und auf Selbstverteidigungssprays verzichten, die in den Niederlanden erlaubt, in Deutschland jedoch verboten sind.
Der Trend zeigt zudem, dass die inneren Schengen-Kontrollen – einst eine Ausnahme – zunehmend zur Dauermaßnahme werden, da Berlin seine Migrations- und Sicherheitspolitik verschärft. Unternehmen sollten die Ablaufdaten der derzeit „vorübergehenden“ Kontrollen im Blick behalten, da Verlängerungen Auswirkungen auf die Einsatzpläne von entsandten Mitarbeitern und Just-in-Time-Lieferketten haben könnten.
Rechtsberater weisen darauf hin, dass Unkenntnis des deutschen Waffengesetzes nicht vor Strafe schützt. Bußgelder beginnen bei 500 Euro und können bis zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Mobility-Teams sollten vor Jahresende aktualisierte Verhaltensregeln für Reisende verbreiten.
Quelle: dpa / Nord24
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