
Der zyprische Energieminister Giorgos Papanastasiou bestätigte am 16. November, dass Nikosia und Jerusalem kurz vor dem Abschluss eines zwischenstaatlichen Abkommens stehen, um eine Unterwasser-Pipeline zu bauen, die Israels Leviathan- und angrenzende Felder mit einer neuen Verflüssigungsanlage an der Südküste Zyperns verbindet. Das 18 Monate dauernde Pipeline-Projekt und das anschließende LNG-Terminal, dessen Bau weitere 30 Monate in Anspruch nehmen soll, werden Tausende von Fachkräften wie Ingenieure, Schweißer, Projektmanager und Support-Mitarbeiter aus mindestens einem Dutzend Ländern benötigen.
Obwohl das Projekt vor allem als Beitrag zur Energiesicherheit Europas beworben wird, dürfte es Zyperns größtes Programm für den Zuzug von Fachkräften seit dem Baubeginn des LNG-Importterminals im Jahr 2021 werden. Subunternehmer werben bereits gezielt nach Spezialisten mit Arbeitserlaubnis, und das stellvertretende Migrationsministerium bereitet beschleunigte Bearbeitungsverfahren vor, die an das bestehende Visumssystem für erneuerbare Energien auf der Insel angelehnt sind.
Das Abkommen wird zudem einen Anstieg der kurzfristigen Geschäftsreisen zwischen Tel Aviv und Larnaka auslösen, wo Hermes Airports zusätzliche Charterflüge für Ingenieurteams verhandelt. Einwanderungsanwälte rechnen mit einem Ansturm auf Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse der Kategorie „GAMMA“ für Nicht-EU-Spezialisten, während Umzugsfirmen vor Wohnraummangel in Limassol warnen, sofern keine temporären Unterkunftsblöcke genehmigt werden.
Aus politischer Sicht könnte die Pipeline Zypern helfen, seine Einhaltung der EU-Ein- und Ausreisesysteme (EES) unter Beweis zu stellen, indem biometrische Erfassungen für einreisende Auftragnehmer erprobt werden. Beamte betonen, dass die gewonnenen Erkenntnisse direkt in das Ziel der Schengen-Beitrittsverhandlungen 2026 einfließen könnten.
Für multinationale Unternehmen ist der wichtigste Punkt das Timing: Firmen, die jetzt Arbeitserlaubnisanträge und Mietverträge vorbereiten, können Engpässe vermeiden, die nach der offiziellen Unterzeichnung des Abkommens und der Vergabe der EPC-Pakete im kommenden Frühjahr mit Sicherheit auftreten werden.
Obwohl das Projekt vor allem als Beitrag zur Energiesicherheit Europas beworben wird, dürfte es Zyperns größtes Programm für den Zuzug von Fachkräften seit dem Baubeginn des LNG-Importterminals im Jahr 2021 werden. Subunternehmer werben bereits gezielt nach Spezialisten mit Arbeitserlaubnis, und das stellvertretende Migrationsministerium bereitet beschleunigte Bearbeitungsverfahren vor, die an das bestehende Visumssystem für erneuerbare Energien auf der Insel angelehnt sind.
Das Abkommen wird zudem einen Anstieg der kurzfristigen Geschäftsreisen zwischen Tel Aviv und Larnaka auslösen, wo Hermes Airports zusätzliche Charterflüge für Ingenieurteams verhandelt. Einwanderungsanwälte rechnen mit einem Ansturm auf Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse der Kategorie „GAMMA“ für Nicht-EU-Spezialisten, während Umzugsfirmen vor Wohnraummangel in Limassol warnen, sofern keine temporären Unterkunftsblöcke genehmigt werden.
Aus politischer Sicht könnte die Pipeline Zypern helfen, seine Einhaltung der EU-Ein- und Ausreisesysteme (EES) unter Beweis zu stellen, indem biometrische Erfassungen für einreisende Auftragnehmer erprobt werden. Beamte betonen, dass die gewonnenen Erkenntnisse direkt in das Ziel der Schengen-Beitrittsverhandlungen 2026 einfließen könnten.
Für multinationale Unternehmen ist der wichtigste Punkt das Timing: Firmen, die jetzt Arbeitserlaubnisanträge und Mietverträge vorbereiten, können Engpässe vermeiden, die nach der offiziellen Unterzeichnung des Abkommens und der Vergabe der EPC-Pakete im kommenden Frühjahr mit Sicherheit auftreten werden.
Quelle: Arab Canada News
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