
Das tschechische Innenministerium hat bestätigt, dass die Zahl der legal im Land lebenden Ausländer zum 30. September 2025 auf 1.107.403 gestiegen ist. Der am Freitag, den 15. November, veröffentlichte aktuelle Quartalsbericht zur Migration unterstreicht den Wandel der Tschechischen Republik von einer Transitwirtschaft zu einem Magneten für langfristige Talente und Arbeitskräfte.
Mehr als die Hälfte aller ausländischen Einwohner (593.922) besitzt die ukrainische Staatsbürgerschaft, was die anhaltende Ankunft und schrittweise Ansiedlung von Menschen widerspiegelt, die vor dem russischen Einmarsch fliehen. Die Slowaken bilden mit 124.470 Personen die zweitgrößte Gruppe, gefolgt von Vietnamesen (69.413) und Russen (37.631). Insgesamt machen Drittstaatsangehörige inzwischen 79 Prozent der ausländischen Bevölkerung aus, während EU-/EWR-/Schweizer Bürger nur 21 Prozent stellen.
Geografisch dominiert weiterhin Prag, das fast ein Drittel (32,5 Prozent) aller Ausländer beherbergt. Mittelböhmen verzeichnet weitere 14,5 Prozent und bildet damit einen dichten Arbeitsmarkt-Korridor rund um die Hauptstadt. Am anderen Ende der Skala liegt die Region Zlín mit dem geringsten Anteil von nur 2,4 Prozent der lokalen Bevölkerung.
Für Arbeitgeber bestätigen die Daten, dass der Wettbewerb um Talente zunehmen wird. Während Branchen von der Automobilindustrie bis zur IT ihre Produktion ausweiten, setzen personalknappe Unternehmen verstärkt auf Arbeitserlaubnisprogramme wie „Qualifizierter Arbeiter“ und das kürzlich erweiterte „Digital Nomad“-Visum. Mobilitätsmanager sollten mit längeren Bearbeitungszeiten für Arbeitsamtsbestätigungen und Wohnungsvermietungen, insbesondere in Prag und Umgebung, rechnen.
Praktische Folgen sind eine steigende Nachfrage nach Tschechisch-Sprachkursen, Schulplätzen und Gesundheitskapazitäten in städtischen Zentren. Unternehmen, die Mitarbeiter verlagern, sollten mit steigenden Unterkunftskosten kalkulieren und die im Oktober 2025 in Kraft tretende Änderung des Beschäftigungsgesetzes berücksichtigen, die Firmen verpflichtet, ausländische Arbeitnehmer einen Tag vor Arbeitsbeginn zu registrieren. Gleichzeitig stehen die politischen Entscheidungsträger vor der Herausforderung, fast zehn Prozent der Gesamtbevölkerung zu integrieren und dabei den sozialen Zusammenhalt zu bewahren.
Mehr als die Hälfte aller ausländischen Einwohner (593.922) besitzt die ukrainische Staatsbürgerschaft, was die anhaltende Ankunft und schrittweise Ansiedlung von Menschen widerspiegelt, die vor dem russischen Einmarsch fliehen. Die Slowaken bilden mit 124.470 Personen die zweitgrößte Gruppe, gefolgt von Vietnamesen (69.413) und Russen (37.631). Insgesamt machen Drittstaatsangehörige inzwischen 79 Prozent der ausländischen Bevölkerung aus, während EU-/EWR-/Schweizer Bürger nur 21 Prozent stellen.
Geografisch dominiert weiterhin Prag, das fast ein Drittel (32,5 Prozent) aller Ausländer beherbergt. Mittelböhmen verzeichnet weitere 14,5 Prozent und bildet damit einen dichten Arbeitsmarkt-Korridor rund um die Hauptstadt. Am anderen Ende der Skala liegt die Region Zlín mit dem geringsten Anteil von nur 2,4 Prozent der lokalen Bevölkerung.
Für Arbeitgeber bestätigen die Daten, dass der Wettbewerb um Talente zunehmen wird. Während Branchen von der Automobilindustrie bis zur IT ihre Produktion ausweiten, setzen personalknappe Unternehmen verstärkt auf Arbeitserlaubnisprogramme wie „Qualifizierter Arbeiter“ und das kürzlich erweiterte „Digital Nomad“-Visum. Mobilitätsmanager sollten mit längeren Bearbeitungszeiten für Arbeitsamtsbestätigungen und Wohnungsvermietungen, insbesondere in Prag und Umgebung, rechnen.
Praktische Folgen sind eine steigende Nachfrage nach Tschechisch-Sprachkursen, Schulplätzen und Gesundheitskapazitäten in städtischen Zentren. Unternehmen, die Mitarbeiter verlagern, sollten mit steigenden Unterkunftskosten kalkulieren und die im Oktober 2025 in Kraft tretende Änderung des Beschäftigungsgesetzes berücksichtigen, die Firmen verpflichtet, ausländische Arbeitnehmer einen Tag vor Arbeitsbeginn zu registrieren. Gleichzeitig stehen die politischen Entscheidungsträger vor der Herausforderung, fast zehn Prozent der Gesamtbevölkerung zu integrieren und dabei den sozialen Zusammenhalt zu bewahren.
Quelle: Prague Daily News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Tschechische Republik.Mehr von Tschechische Republik
Alle anzeigen
Tschechische Botschaft in Kairo öffnet begrenzte November-Kontingente für Saisonarbeitsvisa
Tschechien überschreitet 1,1 Millionen ausländische Einwohner, während das Schutzprogramm für Ukrainer ausgeweitet wird