
Um unternehmerische Absolventen im Land zu halten, erlaubt das Innenministerium ab dem 25. November Inhabern eines Studenten- oder Graduate-Visums, direkt zum Innovator-Founder-Programm zu wechseln, ohne das Land vorher verlassen zu müssen. Die am 18. November veröffentlichte aktualisierte Richtlinie hebt die bisherige Regelung auf, die Gründer zwang, ins Heimatland zurückzukehren, von dort aus zu beantragen und wochenlang auf eine Entscheidung zu warten – oft genau in der Phase, in der junge Unternehmen Schwung brauchen und britische Investoren Sicherheit verlangen.
Das 2024 eingeführte Innovator-Founder-Visum, Nachfolger der Innovator- und Start-up-Routen, ermöglicht einen dreijährigen Aufenthalt mit unbegrenzter Verlängerung und der Option auf eine Niederlassungserlaubnis. Bewerber müssen eine „innovative, tragfähige und skalierbare“ Geschäftsidee vorweisen, die von einer anerkannten Stelle bestätigt wurde, Englischkenntnisse auf B2-Niveau nachweisen und mindestens 1.270 Pfund als Lebensunterhalt vorweisen. Wichtig ist, dass das Innenministerium flexible Arbeitsrechte beibehält: Gründer dürfen nebenbei eine Beschäftigung auf Regulated Qualifications Framework Level 3 oder höher ausüben, während sie ihr Unternehmen aufbauen.
Universitäten und Accelerator-Programme hatten sich intensiv für den Wechsel im Land eingesetzt, da Großbritannien Spin-offs an Länder mit unkomplizierteren Nachstudienwegen wie das kanadische Start-up-Visum verlor. Die Änderung soll zudem die Auswirkungen der ab 2027 auf 18 Monate verkürzten Graduate-Visa abmildern und ambitionierten Alumni eine Alternative bieten.
Für Arbeitgeber bedeutet die Neuerung, dass Absolventen mit vielversprechenden Geschäftsideen schneller aus der Gehaltsliste ausscheiden könnten; die Personalabteilungen sollten Eigentumsrechte an geistigem Eigentum in Arbeitsverträgen klären und sich auf unbezahlten Urlaub für die Beantragung von Endorsements einstellen. Für Relocation-Teams ist es vorteilhaft, dass Angehörige während des Wechsels im Land bleiben können, was Fluktuation und Wohnkosten senkt. Berater sollten ihre Nachstudien-Visum-Toolkits aktualisieren und internationale Studierende auf die strengere 28-Tage-Regel für Lebensunterhalt hinweisen.
Die bestätigenden Stellen rechnen mit einem starken Anstieg der Anträge. Eine frühzeitige Kommunikation zu Endorsement-Kriterien, Finanzierungserwartungen und Qualität der Geschäftspläne wird entscheidend sein, um Engpässe wie beim alten Start-up-Visum zu vermeiden.
Das 2024 eingeführte Innovator-Founder-Visum, Nachfolger der Innovator- und Start-up-Routen, ermöglicht einen dreijährigen Aufenthalt mit unbegrenzter Verlängerung und der Option auf eine Niederlassungserlaubnis. Bewerber müssen eine „innovative, tragfähige und skalierbare“ Geschäftsidee vorweisen, die von einer anerkannten Stelle bestätigt wurde, Englischkenntnisse auf B2-Niveau nachweisen und mindestens 1.270 Pfund als Lebensunterhalt vorweisen. Wichtig ist, dass das Innenministerium flexible Arbeitsrechte beibehält: Gründer dürfen nebenbei eine Beschäftigung auf Regulated Qualifications Framework Level 3 oder höher ausüben, während sie ihr Unternehmen aufbauen.
Universitäten und Accelerator-Programme hatten sich intensiv für den Wechsel im Land eingesetzt, da Großbritannien Spin-offs an Länder mit unkomplizierteren Nachstudienwegen wie das kanadische Start-up-Visum verlor. Die Änderung soll zudem die Auswirkungen der ab 2027 auf 18 Monate verkürzten Graduate-Visa abmildern und ambitionierten Alumni eine Alternative bieten.
Für Arbeitgeber bedeutet die Neuerung, dass Absolventen mit vielversprechenden Geschäftsideen schneller aus der Gehaltsliste ausscheiden könnten; die Personalabteilungen sollten Eigentumsrechte an geistigem Eigentum in Arbeitsverträgen klären und sich auf unbezahlten Urlaub für die Beantragung von Endorsements einstellen. Für Relocation-Teams ist es vorteilhaft, dass Angehörige während des Wechsels im Land bleiben können, was Fluktuation und Wohnkosten senkt. Berater sollten ihre Nachstudien-Visum-Toolkits aktualisieren und internationale Studierende auf die strengere 28-Tage-Regel für Lebensunterhalt hinweisen.
Die bestätigenden Stellen rechnen mit einem starken Anstieg der Anträge. Eine frühzeitige Kommunikation zu Endorsement-Kriterien, Finanzierungserwartungen und Qualität der Geschäftspläne wird entscheidend sein, um Engpässe wie beim alten Start-up-Visum zu vermeiden.
Quelle: The Times of India
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