
Indien hat seine Gastfreundschaft gegenüber Reisenden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten still und doch bedeutend verbessert. Am 20. November bestätigte das Innenministerium, dass Kochi, Calicut und Ahmedabad in die Liste der Flughäfen aufgenommen wurden, an denen Inhaber eines UAE-Passes ein Visum bei Ankunft (Visa-on-Arrival, VoA) erhalten können. Damit steigt die Zahl der indischen Flughäfen mit dieser Möglichkeit auf neun, neben Delhi, Mumbai, Kolkata, Chennai, Bengaluru und Hyderabad.
Das VoA wurde erstmals 2017 als Zeichen des guten Willens nach Unterzeichnung einer umfassenden strategischen Partnerschaft mit den VAE eingeführt. Nach den Regeln können Emirati, die zuvor ein indisches E-Visum oder Papier-Visum besaßen, bei der Ankunft ein doppelt einreisefähiges VoA erhalten, bis zu 60 Tage bleiben und unbegrenzt viele Besuche im Kalenderjahr machen. Eine Pauschalgebühr von ₹ 2.000 (ca. 24 US-Dollar) ist am Schalter zu entrichten, und die üblichen Nachweise – Rückflugticket, Unterkunft und finanzielle Mittel – sind weiterhin erforderlich. Einschränkungen gelten weiterhin für Antragsteller mit pakistanischer Herkunft, entsprechend Indiens Sicherheitsprotokoll.
Behörden betonen, dass die Änderung mehr als nur symbolisch ist. Die VAE haben die USA als zweitgrößten ausländischen Direktinvestor Indiens überholt und sind inzwischen der wichtigste Herkunftsmarkt für medizinische Reisende. Durch die Reduzierung des Papieraufwands bei kurzfristigen Besuchen soll das erweiterte VoA es multinationalen Unternehmen mit Sitz im Nahen Osten erleichtern, Projektteams schneller nach Indien zu entsenden, und den MICE-Verkehr (Meetings, Incentives, Konferenzen, Events) zu zweitklassigen Zentren wie dem neuen Kongresszentrum in Kochi ankurbeln.
Für Mobility-Manager liegt der praktische Vorteil in der Geschwindigkeit: Ankommende Führungskräfte aus den VAE können nun die Einwanderung in wenigen Minuten passieren, statt wochenlang auf vorab genehmigte Visa zu warten – nützlich beim Einsatz von Ingenieuren in Raffinerien in Gujarat oder Bankern in den Fintech-Parks von Kerala. Unternehmen sollten jedoch beachten, dass das VoA weder umwandelbar noch verlängerbar ist; wer mehrere Reisen von mehr als 60 Tagen plant, muss weiterhin das reguläre E-Business-Visum beantragen. Reise-Teams wird empfohlen, Buchungstools zu aktualisieren, damit berechtigte Mitarbeiter daran erinnert werden, die erforderliche Gebühr bar oder per Karte mitzuführen und Nachweise früherer indischer Visa aufzubewahren.
Das VoA wurde erstmals 2017 als Zeichen des guten Willens nach Unterzeichnung einer umfassenden strategischen Partnerschaft mit den VAE eingeführt. Nach den Regeln können Emirati, die zuvor ein indisches E-Visum oder Papier-Visum besaßen, bei der Ankunft ein doppelt einreisefähiges VoA erhalten, bis zu 60 Tage bleiben und unbegrenzt viele Besuche im Kalenderjahr machen. Eine Pauschalgebühr von ₹ 2.000 (ca. 24 US-Dollar) ist am Schalter zu entrichten, und die üblichen Nachweise – Rückflugticket, Unterkunft und finanzielle Mittel – sind weiterhin erforderlich. Einschränkungen gelten weiterhin für Antragsteller mit pakistanischer Herkunft, entsprechend Indiens Sicherheitsprotokoll.
Behörden betonen, dass die Änderung mehr als nur symbolisch ist. Die VAE haben die USA als zweitgrößten ausländischen Direktinvestor Indiens überholt und sind inzwischen der wichtigste Herkunftsmarkt für medizinische Reisende. Durch die Reduzierung des Papieraufwands bei kurzfristigen Besuchen soll das erweiterte VoA es multinationalen Unternehmen mit Sitz im Nahen Osten erleichtern, Projektteams schneller nach Indien zu entsenden, und den MICE-Verkehr (Meetings, Incentives, Konferenzen, Events) zu zweitklassigen Zentren wie dem neuen Kongresszentrum in Kochi ankurbeln.
Für Mobility-Manager liegt der praktische Vorteil in der Geschwindigkeit: Ankommende Führungskräfte aus den VAE können nun die Einwanderung in wenigen Minuten passieren, statt wochenlang auf vorab genehmigte Visa zu warten – nützlich beim Einsatz von Ingenieuren in Raffinerien in Gujarat oder Bankern in den Fintech-Parks von Kerala. Unternehmen sollten jedoch beachten, dass das VoA weder umwandelbar noch verlängerbar ist; wer mehrere Reisen von mehr als 60 Tagen plant, muss weiterhin das reguläre E-Business-Visum beantragen. Reise-Teams wird empfohlen, Buchungstools zu aktualisieren, damit berechtigte Mitarbeiter daran erinnert werden, die erforderliche Gebühr bar oder per Karte mitzuführen und Nachweise früherer indischer Visa aufzubewahren.
Quelle: News On AIR
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