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Schweiz und Schengen-Partner erhöhen ab 2026 die ETIAS-Gebühr auf 20 €

Nov. 23, 2025
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Schweiz und Schengen-Partner erhöhen ab 2026 die ETIAS-Gebühr auf 20 €
Die Schweiz wird sich ihren Schengen-Partnern anschließen und ab dem 1. Januar 2026 die Gebühr für das Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) von 7 auf 20 Euro anheben. Die am 22. November 2025 bekannt gegebene Entscheidung bringt die Schweiz in Einklang mit Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Belgien und mehreren weiteren EU-Mitgliedstaaten, die dieselbe Erhöhung beschlossen haben.

ETIAS ist die elektronische Reisegenehmigung, die visumfreie Staatsangehörige – darunter Besucher aus den USA, Großbritannien, Kanada und Japan – vor der Einreise in den Schengen-Raum für Kurzaufenthalte beantragen müssen. Das Schweizer Staatssekretariat für Migration (SEM) erklärt, dass die zusätzlichen Einnahmen für Cybersecurity-Verbesserungen, neue Schnittstellen zum Datenaustausch mit Europol sowie für Erweiterungen des Schengen-Informationssystems verwendet werden, um Identitätsbetrug an der Grenze schneller zu erkennen.

Schweiz und Schengen-Partner erhöhen ab 2026 die ETIAS-Gebühr auf 20 €


Für Reisende bleibt die praktische Auswirkung gering: Eine ETIAS-Genehmigung ist drei Jahre lang gültig (bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses), sodass die effektiven Kosten pro Reise niedrig bleiben. Dennoch sollten Mobilitätsmanager die höheren Vorauszahlungen bei der Budgetplanung für mehrstaatige Einsätze ab 2026 berücksichtigen. Unternehmen, die ETIAS-Gebühren für Projektmitarbeiter in größeren Mengen bezahlen, könnten mit einer Verdreifachung der Verwaltungskosten rechnen, wobei einige die Kosten an Mitarbeiter oder Kunden weitergeben könnten.

Grenzbeamte an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel erwarten, dass sich der Passagierfluss verbessert, sobald ETIAS vollständig in die neuen biometrischen Entry/Exit-System (EES)-Kioske integriert ist. Ein einziger QR-Code wird künftig sowohl die ETIAS-Genehmigung als auch die EES-Anmeldung bestätigen. Branchenverbände wie Schweiz Tourismus unterstützen die Gebührenerhöhung und argumentieren, dass eine verlässliche Finanzierung der Grenztechnologie plötzlichen schengenweiten Zuschlägen oder ad-hoc Sicherheitsabgaben vorzuziehen ist.

Da die Gebührenerhöhung im gesamten Schengen-Raum gilt, sollte die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz als Reiseziel nicht beeinträchtigt werden. Unternehmen, die auf häufige Kurzbesuche von US-amerikanischen oder britischen Ingenieuren angewiesen sind, könnten jedoch ihre Reisen bündeln, sodass eine einzige ETIAS-Genehmigung mehrere Einsätze abdeckt und die Kosten so reduziert werden. Das SEM hat zugesagt, bis Ende des zweiten Quartals 2026 mehrsprachige Leitfäden für Arbeitgeber zu veröffentlichen.
Quelle: Travel and Tour World

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