Schweizer Parlament genehmigt jährliche Arbeitsbewilligungsobergrenzen im umfassenden Einwanderungsreformpaket
ETIAS-Gebühr für die Schweiz steigt auf 20 € – Kosten für visumfreie Geschäftsreisende verdreifachen sich
Flughafen Zürich führt EU-Ein- und Ausreisesystem vollständig ein – Biometrische Daten jetzt Pflicht für Nicht-EU-Ankünfte
Neueste Nachrichten
Schweizer Parlament verabschiedet bahnbrechende Einwanderungsreform mit jährlichen Arbeitsbewilligungsobergrenzen
Am frühen Morgen des 23. November hat das schweizerische Zweikammerparlament eine historische Reform verabschiedet, die die Gesamtzahl der Arbeitserlaubnisse pro Jahr begrenzt, biometrische Kontrollen an allen Grenzen vorschreibt und die Asylverfahren verkürzt. Für Unternehmen bedeutet das neue System mehr Planungssicherheit, erfordert jedoch eine sorgfältige jährliche Quotenplanung. Die meisten Änderungen treten am 1. Juli 2026 in Kraft, weshalb Personal- und Mobilitätsteams jetzt mit der Prognose des Personalbedarfs für 2026-27 beginnen sollten.
ETIAS-Gebühr für die Schweiz und Schengen-Partner ab Januar 2026 auf 20 € verdreifacht
Die Schweiz wird ab dem 1. Januar 2026 wie andere Schengen-Mitglieder die Gebühr für die ETIAS-Reisegenehmigung von 7 auf 20 Euro erhöhen. Die Einnahmen sollen in die Verbesserung der Cybersicherheit und Grenztechnologie fließen, während Unternehmen, die die ETIAS-Kosten ihrer Mitarbeiter übernehmen, ab nächstem Jahr mit höheren Reisekosten rechnen müssen.
Flughafen Zürich führt EU-Einreise-/Ausreisesystem ein – Biometrische Daten jetzt für alle Nicht-EU-Ankünfte Pflicht
Der Flughafen Zürich nutzt nun vollständig das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU, das von Nicht-EU-Reisenden die Erfassung von Fingerabdrücken und einem Gesichtsfoto verlangt. Anfangs sind die Warteschlangen länger, doch bei wiederholten Einreisen soll es schneller gehen. Unternehmen sollten ihre reisenden Mitarbeiter darauf hinweisen, während der Eingewöhnungsphase mehr Zeit für Anschlussverbindungen einzuplanen.